Flaschenposting im September 2015

Flaschenposting neu

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Sonntag, 20.09.2015

Luft 38° Sonne Wasser 29°

Albatros mit Mo und Lucy

Albatros-FlaschenpostMo-LogbuchLucy-Flaschenpost

Heute Morgen ließ das Wetter zu, überall hinzufahren, Wir suchten Shaab Pinky aus, mit der Hoffnung Großfisch zu sehen. Wir betauchten das Riff linke Schulter, mit einer leichten Strömung in unserem Rücken ließen wir uns abtreiben. Viele Igelfische, Kurznasen Doktorfische, überall Rotzahn Drücker, eine Schildkröte begleiteten uns und im Blauen standen 8 Adlerrochen in der Strömung, die sich haben fotografieren und filmen lassen.

Die Mittagspause erfolgte dann an Erg Sabina, ein paar sind mit Mo schnorcheln gegangen und haben am Außenblock 11 Adlerrochen gesehen, die ganz lange ihre Kreise gezogen haben. Ein einziger kam nochmal alleine an, als alle anderen schon weg waren: der war definitiv foto- und filmgeil!

Am Nachmittag tauchten wir bei Shaab Alex mit Riesen Kugelfischen, grauen Muränen, einer Rußkopf Muränen und vielen Füsilieren.

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El Basi mit Nicole

El-Basi-FlaschenpostRed-Sea-Walkman

El Basi mit Nicole und dem Lust4Dive-Team aus Holland: „GET WRECKED“ Teil II. Auch heute ging es wieder an das Riff von Abu Nuhas. Vier Wracks liegen hier wie Perlen aufgereiht an einer Kette auf der Nordseite des Riffs. Das Bermuda-Dreieck des Roten Meeres??? Nachdem wir gestern schon die Wracks der Giannis D. und der Carnatic erkundet haben, blieben heute noch zwei Wracks übrig. Unsere Kapitäne nennen sie liebevoll Wrack 3 und 4, Namen sind eh wie Schall und Rauch. Und so führte uns unserer erster Tauchgang an die Chrisoula K. Da heute keine Delfine zur Ablenkung vorbeischauten konnten wir uns voll und ganz auf den großen Haufen Schrott konzentrieren, der einst ,bevor er sank, Granitfliesen aus Italien transportiere um sie nach Jeddah in Saudi Arabien zu bringen. Der Frachter ist noch immer voll geladen mit Fliesen, nicht wertvoll genug um sie zu bergen und es gab noch einiges mehr zu entdecken. Im Inneren des Wracks gibt es eine gut erhalten Küche (Kombüse) in der es fast so aussieht als wolle der Koch gleich das Essen in den Ofen stellen, eine Werkstatt mit Werkbank sowie den Maschinenraum. In diesem ist noch deutlich zu erkennen, dass das Schiff in Deutschland gefertigt wurde, denn am Steuerungsboard sind die Aufschriften in Deutsch, ob die Beilbauchfische das auch lesen können die dort ihren Unterschlupf haben? Alle Laderäume sind bis unter die Decke mit Fliesen gefüllt und bieten jeder Menge Nacktschnecken viel Platz zum draufherum kriechen. Immer wieder huschen Fledermausfische um und durch das Wrack und an der Reling finden Doktor- und Falterfische jede Menge Nahrung. Irgendwann ging die Luft zu neige und wir kehrten zurück auf unser fahrtüchtiges Boot.

Nach einer kurzen Oberflächenpause ging es auf zum vierten und letzten Wrack, die Kimon M. Irrtümlicherweise lange als SeaStar bekannt, dies lag daran, dass damals ein Taucher sich seine ganz eigene Geschichte zu dem Wrack ausdachte und diese in zahllosen Magazinen veröffentlichte. Die Kimon M. war beladen mit Linsen und auf dem Weg von der Türkei nach Indien. Sie crashte bei Nacht in ein Wrack das bereits sein Ende an Abu Nuhas fand, der Name des Wracks ist leider nicht bekannt und außer ein paar Überresten auf dem Riffdach ist auch nicht mehr viel übrig vom unbekannte Wrack, dafür umso mehr von der Kimon M. Auf geht’s zur Erkundungstour. Eigentlich wollten wir uns zuerst die riesige Schraube und das Ruderblatt anschauen, doch über dem zu 90Grad zur Seite geneigten Heck des Wracks rangen mindestens eine Million kleiner Sardinen um ihr Leben um nicht den jagenden hungrigen Thunfischen und Makrelen zum Opfer zu fallen – ein tolles Schauspiel. Jetzt aber ab nach unten Schraube begutachten. Danach ging es Stück für Stück durch alle Laderäume. Von der Fracht ist leider nichts mehr übrig, die Fische haben sich über die Jahre über die Linsen hergemacht, um so mehr Platz hatten wir jetzt durch die Laderäume zu tauchen. Diese bieten zahllosen Glasfischen, Beilbauchfischen und jeder Menge Weichkoralle Platz und ein zu Hause. Ein Rotzahndrücker ließ sich in Laderaum drei ausführlich putzen und wollte uns auch erst gar nicht hineinlassen. Überall gab es etwas zu entdecken, aber leider war auch dieser Tauchgang irgendwann vorbei. Ab zurück an die Oberfläche und lecker Essen. Fazit der „GET WRECKED“-Erkundung unserer holländischen Gruppe: die Kimon M. gefiel ihnen mit am Besten und auch ich finde Wracks gar nicht mehr so doof sondern irgendwie doch ein bisschen spannend…

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Shahin mit Khaled

Shahin-FlaschenpostFlaschenposting

Wir fuhren heute zur Ganztagestour nach Umm Gamar. Als ersten Tauchgang wählten wir einen Drift Pick-Up. Unter Wasser wurden wir von 6 Delfinen empfangen, die mindestens 30 Minuten mit uns gespielt haben. Außerdem wurden wir von 7 Barrakudas den ganzen Tauchgang über begleitet. Ob wir wohl wie etwas Nahrhaftes aussahen? Eine Pyjamaschnecke, ein Buckel Drachenkopf, ein Juwelen Zackenbarsch und viele Arten von Zwergbarschen rundeten den Tauchgang ab.

Nach einer erholsamen Mittagspause fuhren wir für den 2. Tauchgang nach Shaab Pinky. Dort machten wir ebenfalls einen Drift Pick-Up. Wir sahen 3 Adlerrochen, gefühlte 1000000 Rotzahndrückerfische, einen Oktopus, der ganz gemütlich auf einem Block saß, mehrere Schnapper, sehr viele Nasendoktorfische und zum Abschluss noch eine Schildkröte. Alle Gäste waren super happy und zufrieden.

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El Noras mit Helle und Melanie

El-Noras-FlaschenpostHelle-FlaschenpostMelanie-Logbuch

Die El Noras stach heute Morgen mit Helle und Melli zur Ganztagestour in die ruhige See. Da das Wetter so gut war, entschieden wir uns zum ersten Tauchgang für das Carless Reef. Den Drift One Way begannen wir bei klarer Sicht auf der Nordwestseite des Plateaus und ließen uns in Richtung Süden an der Kante entlang treiben. Das wunderschön bewachsene Riff ist eine Klasse für sich und beherbergt an den kleineren Ergs riesige Schwärme an Glasfischen, die von mehreren Rotfeuerfischen sehr gut „bewacht“ werden. Fahnenbarsche, Füsiliere, ein Drachenkopf und zwei Schildkröten kreuzten ebenfalls unseren Weg.

Nach der Stärkung in der Mittagspause ging es zum zweiten Tauchgang nach Umm Gamar Nord/West, was wir als Drift Pick-Up betauchten. Schon zum Ende des Briefings entdeckten wir Delfine an der Oberfläche und hofften auf eine Unterwasserbegegnung während des Tauchgangs. Zunächst schauten wir uns jedoch den Erg an der Nordseite an, der von innen hohl ist und ebenfalls von Glasfischen und Rotfeuerfischen bewohnt wird. Das hereinfallende Licht von der gegenüber liegenden Seite bildet einen schönen Hintergrund für alle Fotografen. Auf unserer weiteren Tour schwebten wir über den super schönen Hartkorallengarten, entdeckten einen großen Drachenkopf, Clownfische, Schwärme von Wimpelfischen und knapp unter der Oberfläche mehrere Hornhechte. Als wir uns bereits im Sicherheitsstop befanden, kamen dann die Delfine vorbei. Es waren sechs an der Zahl, zwei Weibchen und vier Männchen, die mit vollem Körpereinsatz um die Weibchen buhlten. Nachdem unsere Luft zur Neige ging, tauchten wir nur kurz auf, um unsere Flaschen abzulegen und gingen nur mit Maske und Schnorchel wieder ins Wasser. Die sechs Delfine waren eindeutig im Paarungsmodus und ließen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören. Eine Dreiviertelstunde konnten wir ihr Liebesspiel beobachten,wobei wir einen angemessenen Abstand zu den Tieren hielten und auch laute Geräusche vermieden. Für dieses Verhalten würden wir mit ihrer langen Anwesenheit und teils doch sehr nahen Begegnungen belohnt. Allen Tauchern steht noch immer ein zufriedenes Lächeln im Gesicht.

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Masria mit Diana und Max

Masria-FlaschenpostDiana-FlaschenpostDM

Für die heutigen Halbtagesgäste stand Shaab Quais Samaka auf dem Programm, also jede Menge Fisch. Zuerst viel ein Schwarm Rotzahndrücker und viele Seenadeln auf. Ein Steinfisch, der sich fast ganz eingegraben hatte, konnte dennoch enttarnt werden. Zwei Red Sea Walkman krabbelten umeinander und Gelbsattel Meerbarben fielen über einen Block her. Die Fahnenbarsche führten ihr wunderschönes Unterwasser Ballett auf, während Beilbauchfische einen Spalt bewachten. Ein Perlenseestern und gebänderte Scherengarnelen wurden außerdem aufgespürt.

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El Vardus mit Robin

El-Vardus-FlaschenpostHurghada

Die Vardus mit Robin und seinen Gästen machten sich heute in Richtung Norden auf den Weg. Das Wrack der Rosalie Moller stand auf dem Plan. Nach einer etwas längeren Anfahrt wurden wir aber mit 2 berauschenden Tauchgängen belohnt. Beim 1. Tauchgang tauchten wir das Heck entlang zur Schraube und sind dann durch den Laderaum langsam wieder aufgestiegen. Wir waren umringt von Glasfischen, sahen einen Baby Barrakuda, sahen großen Makrelen beim Jagen zu und 1 Torpedorochen beäugte uns neugierig.

Für den 2. Tauchgang nahmen wir uns das Deck vor. Von den Kajüten Richtung Bug war unser Weg. Auf diesem begegneten wir 3 Fadennacktschnecken, Pyjamanacktschnecken, Rotfeuerfischen, Makrelen und Glasfischen. Beim Austauchen am Seil wurden wir von 2 Fledermausfischen begleitet.


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9 Kommentare zu "Flaschenposting im September 2015"

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