Flaschenposting im September 2015

Flaschenposting neu

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Montag, 21.09.2015

Luft 37,5° Sonne Wasser 28,5°

Shahin mit Maxl

Shahin-FlaschenpostGiftun Insel

1. Tauchgang:  Erg Somaya. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Flach, Mitte, Tief – alles schön dort. Wir hatten insg. 4 Napoleons und eine Turtle. Füsiliere ohne Ende und Blaustreifen-Makrelen beim jagen. Auffällig viele Stülpmaul-Lippfische und Igelfische waren an der buntbewachsenen Riffwand unterwegs.

2. Tauchgang: Shaab Sabina. Gleich zu Beginn des Tauchgangs konnten wir eine Turtle beobachten. Im wunderschönen Korallengarten gab’s neben unzähligen Riesenmuscheln jede Menge Schwarmfisch zu sehen. Makrelen jagten die Füsiliere, ein Schwarm Wimpelfische bewegte sich nicht von der Stelle und die Zweibandbrassen standen dicht zusammen im Flachbereich. Beim Safety-Stopp konnten wir minutenlang einem Adlerrochen bei der Futtersuche zuschauen.

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Noras mit Tobi

El-Noras-FlaschenpostTobias-Logbuch

Heute hieß es für die Noras mit Tobi früh aufstehen denn schon um 05:00 Uhr ging es raus zum early Morning dive. Zum 1.TG sprangen wir kurz nach Sonnenaufgang bei Shaab Adel ins Wasser. Gesehen wurde hier 2 Adlerrochen, 2 Napoleons, 7 große Barakudas, unzählige Rotzahndrücker und Fahnenbarschen. Nach einem ordentlichen Frühstück ging es zum 2. TG bei Ham Ham ins Wasser, noch bevor die anderen Boote dort angekommen sind. Hier haben wir insgesamt 3 Napoleons, 1 Schildkröte, 1 Krokodilfisch, 3 LaNaBüBas, viele viele Füssiliere, Meerbarben und zackenbarsche gesehen. Zum 3. und letzten Tauchgang sprangen wir stationär bei Shaab Quais „Maksur“ ins Wasser. Hier konnten 1 Warzenschnecke, Partner Risbecia, 2 Blaupunktrochen, 3 Drachenköpfe und 3 Makrelen beim jagen beobachtet werden.

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Vardus mit Nicole

El-Vardus-FlaschenpostRed-Sea-Walkman

Die Vardus unterwegs mit Nicole und dem LustForDive-Team aus Holland. Nach dem ausschlafen ging es heute morgen los für Teil III der Serie „GET WRECKED“. Erstes Ziel die El Mina direkt vor dem alten Hafen von Hurghada. Als wenn die Aussicht auf lauter intakte Boote und Schiffe an der neuen und alten Marina nicht genug wäre, ging hinab zu den Wracks. Ja DEN Wracks, den es ist nicht nur die El Mina, ein altes Minensuchboot, vor Hurghada zu finden sonder auch ein weiteres Wrack südöstlich dessen. Bei dem Nachbarwrack handelt es sich um ein altes Fischerboot, leider gibt es keine genaue Daten zum Wrack oder Hergang des Untergangs, nur viele verschiedene Namen. So nennen einige das 2007 gesunken Wrack „El New Whalid“ andere nennen es „El Maona“ oder aber „Mohammed Hassabella“. Und so starteten wir unseren ersten Tauchgang hier, die Sicht war so gut das man schon von der Oberfläche das Wrack schemenhaft erkennen konnte. Je näher wir dem Wrack entgegenkamen desto imposanter erschien es. Wie ein Geisterschiff das erst vor ein paar Tagen gesunken ist steht es komplett aufrecht im Wasser. Alle Aufbauten sind noch intakt. Der Bewuchs ist eher spärlich, aber dennoch haben etliche Galsfischen und hungrige Rotfeuerfische hier ein zu Hause gefunden. Die Rotfeuerfische versperrten den einzigen Eingang ins Wrack als Wollen Sie uns mitteilen das dies ihr zu Hause ist. Überall auf dem Wrack findet man Partnerputzergarnelen, die Chance nutzten wir uns liesen uns die Finger säubern… Einmal Maniküre bitte.

Einige Füssiliere und arabische Kaiserfische umflogen das Wrack, sonst ist hier eher wenig Fisch zu finden, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Übersll an dem Wrack hängen alte Fischernetze, mystisch, gespenstisch und doch beeindruckend. Genug gestöbert und unter Wasser Kurs Nord/West genommen und weiter ging es bei diesen Tauchgang mit der El Mina. Der  1970, nach einem Luftangriff durch Israel,  gesunkene Hochseeminensucher stand vor Hurghada zur Verteidigung des Flughafens. Das Wrack liegt zu fast 100Grad geneigt auf dem Meeresgrund, aber bietet einiges zu entdecken. Das riesige Loch als Resultat des Luftangriffs ist deutlich zu erkennen, auch wenn das obere Deck völlig zerstört ist finden sich Zwillingsmaschinengewehre, Räumottern und Seiltrommeln. Die meisten Türen und Luken stehen offen und lassen einen Blick ins Innere des Wracks zu. Auch hier ist der Bewuchs eher spärlich, viele Seeigel zieren das Wrack und an den zahllosen Feuerschwämmen lässt sich die ein oder andere Pyjamanacktschnecke finden. Zeit wieder an die Oberfläche zurück zu kehren nach sovielen Eindrücken von gleich zwei Wracks in einem Tauchgang. Fazit der Holländer… Ein klasse Tauchgang. Und weiter geht’s zum zweiten Tauchgang und somit nächsten Wrack. Die Excalibur, auch Suzanna genannt, nach ihrer Besitzerin, liegt ebenfalls vor der Küste von Hurghada. Suzanna und ihr Mann Günter kauften das halbfertige Boot damals in Hamburg um sich einen Traum von einem eigenen Safariboot zu erfüllen.

Sie liesen es nach ihren Wünschen fertig bauen und schipperten dann mit der Excalibur zunächst ins Mittelmeer nach Malta, da aber die Winter im Mittelmeer viel zu kühl sind fand das Boot seinen Weg ins Rote Meer. Hier wurde es als Safariboot für 16 Passagiere genutzt und Suzanna erfüllte sich ihren Traum. Bis zu der Nacht im Dezember 1995, ein Kurzschluss an Board setzte  das Schiff in Flammen. Hilflos musste Suzanna zusehen wie ihr Boot den Flammen zum Opfer fiel, als das Löschboot eintraf war es leider schon zu spät. Und so tauchten wir ab um uns ein Bild davon zu machen wie das Boot einst aussah. Es ist nicht mehr viel was das Feuer übrig gelassen hat, aber dennoch beeindruckend. Ein Blick in den Maschinenraum lässt die altern Dieselmaschine erkennen. Das Boot war im inneren mit Holz ausgebaut, durch das Feuer fiel der innere Teil in sich zusammen und so ist heute viel Platz um das Wrack auch von innen zu erkunden. Auf dem Waschbecken kroch eine Prachtsternschnecke entlang, auf dem Deck sonnte sich ein Igelfisch und in der Seegraswiese neben dem Wrack bettete sich ein Krokodilfisch, an der Tür kroch eine Warzenschnecke entlang – wo man hinschaut es gibt einiges zu entdecken. Wer gerne einmal mehr über die Geschichte von Suzanna und ihrem Boot wissen möchte dem empfehle ich ihr Buch „Mein Taucherhaus“. Tauchen macht hungrig und wir haben noch einiges vor… Also ab zurück an die Oberfläche und ein lecker ein Chicken-Buffet genießen damit wir später gut gestärkt in den Nachttauchgang an Fanadir Foc starten können. Mal schauen ob sich meine Gruppe nicht nur an und in Wracks zurechtfindet sondern auch einfache Riffnavigation im Dunkeln beherrscht…. To be continued.

Nachtrag Vardus Nachttauchgang: Meine holländischen Wracklinge können auch Riff… Und so entdeckten wir beim Nachttauchgang an Fanadir Foc insgesamt 3 Pharo-Sephia, davon zwei Babys – Cuteness Oberload :heart_eyes:, eine riesige Muräne die sich ausgiebig säubern lies von Partnerputzergarnelen und rotgebänderten Scherengarnelen, darunter der einarmige Jaqué. Zwei spanische Tänzerinnen kreuzten unseren Weg sowie unzählige Rotmeerfeuerseeigel. An einem kleinen Block entdecken wir eine winzige Muräne, was genau es ist müssten wir nach noch herausfinden sowie kleine Spinnen die über den Block huschten… Alle waren begeistert, mal schauen ob ich es auch bei Tageslicht nochmal schaffe meine Wracklinge an ein Riff zu locken.

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Mo und Shita

Abu-Shita-LogbuchMo-Logbuch

Mo und Abu Shita sind heute Richtung Nord gefahren, wir liessen unsere Taucher am Vormittag bei Gota Abu Galawa driften! Die Blöcke lassen sich mit ihren kleinen Tieren gut betauchen, wir sagen, wie überall die Juwelen Fahnenbarsche, zusammen mit den Trauer Chromis, vorm Riff mit ihren Miniflossen geflattert haben, Schwarztupfen Süsslippen, Mahsena Strassenkehrer, Rotmeer Zackenbarsche, X Rotzahndrücker und Füsiliere haben beeinträchtigt! Für den zweiten Tauchgang sind wir nach Fanadir Dacht gefahren, wir wollten uns den weissen Anglerfisch angucken, der war da und hat uns nett angelächelt. Beim Rotffeuerfisch Block waren  wieder ca 20 Rotfeuerfische, Red Sea Walkman, Oktopus, Steinfisch, Riesen- und Graumuräne.

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Bella Italia mit Diana

Bella-Italia-FlaschenpostDiana-Flaschenpost

Heute hüpften meine fröhlichen Berliner mit mir bei Erg Somaya. Auch die Schnorchler hüpften fast alle mit, die heute übrigens in der Überzahl sind… Die Strömung trieb uns durch Schwärme von Füsilieren und Fahnenbarschen. Immer wieder liessen sich Riesenmuränen und Igelfische blicken. Weiter trafen wir einen Lyrakaiserfisch, einen ganz kleinen Napoleon und eine Schildkröte. Den zweiten Tauch und Schnorchel Gang machten wir in Shaab Alex. Dort gab es für alle, also auch die Schnorchler, einen Adlerrochen zu bestaunen. Die Taucher durften sich an einem Block an den vielen Glas und Ährenfischen erfreuen. Putzergarnelen, die im direkten Segelflug anschwebten machten mich wieder ganz happy, genauso wie die zwei Putzerfische, die meine Flossen geputzt haben. Süß… Ansonsten gab es Rotzahndrücker, Füsiliere, Doktorfische, einen Riesendrücker und eine Warzenschnecke zu sehen.

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El Basis mit Mareike und Farina

El-Basi-FlaschenpostFarina-Logbuch

Wir tauchten ab in ein Meer voller Fahnenbarsche und fanden ein großes Tritonshorn, zwei Rotmeerpalettenstachler und insgesamt 7 Fransendrachköpfe. In der Mittagspause grüßte uns noch eine Schildkröte an der Oberfläche. Für den zweiten Tauchgang sind wir bei Sachua Abu Galawa ins Wasser gesprungen und entdeckten direkt zu Beginn vier Hohlkreuzgarnelen und einige Partnergarnelen. Ein fetter Thuna schwam zweimal an uns vorbei. Außerdem enttarnten wir einen Steinfisch, ca. 6 Buckeldrachenköpfe und einen Red Sea Walkman. Muränen aller Art waren auch zu beobachten: Riesenmuräne, Gelbmaulmuräne, graue Muräne. Eine Pustel-Warzenschnecke saß im Riff und ein gebänderter und ein gepunkteter Schlagenaal schlängelte sich über den Sand. Zum Schluss zischte noch ein großer Schwarm Bonitos an uns vorbei.

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Albatros und Joe

Albatros-FlaschenpostJoe-Flaschenpost

Die Albatros mit Joe und seine Taucher kämpften sich heute nach Sha’ab Helua, was auch mit Delfinen belohnt wurde..Waren zwar am schlafen, zogen jedoch 4x sehr tiefen entspannt durch die Gruppe hindurch..In der Zwischenzeit fanden wir einen Red des Walkman, großen Napoleon, eine Warzenschnecke und Kalamaris..Der 2. Tauchgang war bei Sha’ab Samir, geplant war ein Drift von Nord nach Süd was kurzfristig wegen Südströmung zu stationär wurde..Aquarium pur !!!

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Masria mit Lucy und Max

Masria-FlaschenpostLucy-FlaschenpostDM

Masria mit Lucy und Max zum 1.Tg bei Ham Ham als Drift…mit einer Schildkröte, 2 kleinen Napoleons, Krokodilfisch, Fransen-Drachenköpf, Riesen- und Rußkopfmuränen, Oktopus, ….
Den zweiten Tg machten wir bei Erg Somaya als Drift & Pickup wir betauchten die schön bewachsen Ergs und die Höhlen…während uns ein Schwarm Füsiliere begleitete sowie die dazugehörigen jäger in Form von Stachelmakrelen und einem Tuna, Torpedorochen, Oktopus, Partnergarnelen unzählige Fahnenbarsche und ein großer Napoleon vollendeten den Tauchtag.

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Flipper mit Sina und Melli

Rent a BoatArabiaMelanie-Logbuch

Stina und Melli gingen mit ihren Halbtagesgästen und der Flipper auf große Fahrt nach Shaab Iris. In gemütlichem Reisetempo stand der heutige Tag unter dem Motto „Keinen Stress“ und „Erstmal ankommen“. In zwei Gruppen betauchten wir das Riff bei leichter Südströmung von der Ankerleine in östlicher Richtung hinaus zum wunderschön bewachsenen Block,an dessen Oberseite mehrere Gelbpunktmakrelen den Schwarm Ährenfische jagte.Damit nicht genug,denn in dem Block befinden sich mehrere kleinere und größere Aushöhlungen,in denen Schwärme von Glas- und Beilbauchfischen stehen.

Außerdem trieben sich dort Rotfeuerfische herum,die ebenfalls Interesse an dem Schwarmfisch haben.Über die Ostseite ging es vorbei an vielen Hart- und Weichkorallen, sowie weiteren riesigen Schwärmen von Fahnenbarschen, Füsilieren und Ährenfischen.An der Nordseite am Übergang zu den vorgelagerten Blöcken trafen wir noch auf den kleinen Napoleon,der hier öfter seine Runden zieht. Im Sicherheitsstop an der Südseite konnten wir noch einen Schwarm Sergeants, sowie Gokdkörper Stachelmakrelen und riesige Snapper Beobachten im ebenso gemütlicher Fahrt ging es nach dem sehr leckeren Mittagessen und einer sonnigen Pause zurück in den Heimathafen.


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9 Kommentare zu "Flaschenposting im September 2015"

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