Flaschenposting im November 2015

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Freitag, 27.11.2015

Luft 31° Sonne Wasser 26°

Shahin mit Maxl und Caro

Shahin-FlaschenpostGiftun InselTauchbasis-Staff

Für den 1. Tauchgang hieß es heute Fandira Foc: Haihöhlen-Check. Noch sind alle Höhlen leer. Im Blauwasser gab es viele Füsiliere und eine Stachelmakrele. Auf dem Plateau war alles voll mit Rotzahndrückern und kleinen Doktorfischen. An der Riffwand gab es Pyjamanacktschnecken, Süßlippen, Riesenmuränen und jede Menge Fahnenbarsche. Zwei große Barrakudas beobachteten uns beim Safety-Stop.

Der 2. Tauchgang ging es nach Shaab Quais „Pick-Up“. Es durfte wieder kreuz und quer getaucht werden. An den großen Korallenblöcken gab es wieder jede Menge Seenadeln und kleine Schwarmfische zu sehen. Weiter haben wir einen Red Sea Walkman, einen Augenfleck-Mirakelbarsch, Schriftfeilenfische, einen kleinen Napoleon und einen Adlerrochen entdeckt.

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El Vardus mit Lucy

El-Vardus-FlaschenpostLucy-Flaschenpost

Wir fuhren zum Halbtag zu Fanadir Dacht, um von der Leine aus in den Süden zu driften. In den ersten zehn Minuten konnten wir einen riesigen Adlerrochen mit mehreren Schiffshaltern und zwei Federschwanzrochen beobachten. Danach ging es über dem Plateau zum Glasfischblock, wo ein Warzenangler auf uns wartete. Anschließend fanden wir noch zwei weitere im Sand ruhende Fedeschwanzrochen und einen Pyramidenkofferfisch. Genialer Eingewöhnungstauchgang!

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El Basi mit Marc

El-Basi-FlaschenpostTauchflaschen

Heute ging die Reise zu den Wracks bei Abu Nuhas. Ein wenig angeschlagen von der kürzeren Nacht starteten wir mit optimalen Wetterbedingungen in Richtung Norden. Vorbei ging es an Fanadir, Umm Gamar und Shaab Helau bis wir endlich um die Shedwaninsel fuhren und Abu Nuhas sichtbar wurde. Der erste Tauchgang ging zur berühmten Giannis D, der 1983 ein Navigationsfehler zum Verhängnis wurde. Wir umrundeten das Heck, staunten über den verbogenen Propeller auf der Steuerbordseite und drangen heckseitig in das Wrack ein. Durch die Bullaugen drangen vereinzelte Lichtstrahlen, während wir das Deck in Augenschein nahmen. Im Maschinenraum tummelten sich zahlreiche Beilbauchfische und Fahnenbarsche um den 3000 PS Motor.  Zwei indische Rotfeuerfische lagen vor dem Oberlicht-Ausgang und beäugten uns unbeeindruckt. Am Schornstein prangte noch deutlich das dicke Dumarc D, teilweise aber schon verdeckt durch Korallen. Wir machten uns auf den Weg zum Bug und fanden hier einen senkrecht stehenden Igelfisch. Scheinbar verlieren auch Fische durch das um 50 Grad nach Backbord geneigte Wrack die räumliche Orientierung. Wir bestaunten den vorderen Mast, der waagerecht in das blaue Wasser ragt und umkreisten den Bug. Hier gab es noch einen prächtigen Zackenbarsch und einen kleinen Fransendrachenkopf, der direkt unter der Ankerkette lag. Leider lief uns die Zeit davon und wir mussten zurück zum Heck. Wir tauchten noch einmal durch die Brücke und landeten im Sicherheitsstop. Aus dem Wrack strömten Unmengen von kleineren und größeren Blasen, die ein Rudel „Kampftaucher“ in die Giannis bliessen. Gott sei Dank waren wir schon fertig.

Zurück an Bord versüßte uns die Crew die Oberflächenpause mit einem leckeren Kuchen. Pünktlich eine Stunde nachdem wir aus dem Wasser waren ging es wieder hinein. Diesmal zum „Fliesenfrachter“ Chrisoula K. Wir starteten im Blauwasser und waren beeindruckt von den sich abzeichnenden Umrissen des 100m Wracks. Hinter der Schraube tauchten wir auf der Backbordseite in die Chrisoula hinein. Wir schlängelten uns an den eher hässlichen Fliesen „Made in Italy“ vorbei bis zum Mittelteil. Hier besichtigten wir die Werkstatt samt Drehbank und Standbohrmaschine. Eine Etage tiefer ging es zum Maschinenraum. Ein kurzer Blick in den Wellentunnel genügt uns, wir interessieren uns eher für die vielen Armaturen und Ventile. Auf dem Hauptdeck finden wir noch einiges an Kleinzeug, z.B. einen Sternhimmel-Strudelwurm und eine Pyjama-Nacktschnecke. Im Bugbereich staunten wir über den üppigen Korallenbewuchs und über die vielen Industriegasflaschen. An der Steuerbordseite ging es wieder zurück zum Mittelteil. Hier besuchten wir noch den Herd in der Kombüse inklusive einer kleinen grauen Muräne und die Tabakfalterfische an der Reling. Leider mussten wir jetzt die Boje setzen und den Sicherheitsstop absitzen. Hierbei umschwirrten uns noch zahlreiche Füsiliere, die uns an der Leiter verabschiedeten. Im Salon warteten dafür schon die nächste Fische auf uns, diesmal in gebratener Form.

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El Noras mit Max

El-Noras-FlaschenpostDM

Unser Tag stand ganz im Zeichen großer Rochen: 1.Tauchgang als Drift Pick-Up bei Shaab Pinky. Wir sprangen in einen Schwarm Füsiliere und nach kurzer Zeit entdeckten wir eine Schildkröte, die sich zwischen den Blöcken ausruhte und gemächlich davon schwamm. Schwärme an Straßenkehrern, Fledermausfischen, Süßlippen an der Fischecke, bis uns der erste Adlerrochen den Weg kreuzte. Ein weiterer zog wenig später einen Kreis um uns, bevor wir im tieferen eine Gruppe von 5 Adlerrochen entdeckten, die entspannt an uns vorbei zogen. Ein Barrakuda sowie eine Riesenmuräne rundeten den Tauchgang ab.

Der 2.Tauchgang wurde bei Fanadir Dacht Dacht als Drift Pick-Up gemacht. Wir suchten das Plateau nach Federschwanzstechrochen ab und wurden nach einiger Zeit belohnt, entspannt im Sand eingegraben erhob sich der Rochen und präsentierte seine gesamte Größe. An einem der Blöcke entdeckten wir einen Drachenkopf bevor wir den zweiten Federschwanzrochen sahen, der gerade dabei seine Zwischenmahlzeit aus dem Sand freizulegen und sich dann erfolgreich verabschiedete. Zum Abschluss des Tauchgangs kam uns ein großer Adlerrochen entgegen. Zum Austauchen hatten wir uns die Seegraswiese in der Lagune ausgeguckt und wurden sofort mit einem Red Sea Walkman belohnt, bis wir als Highlight ein großes Dorniges Seepferdchen entdeckten.

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Masria mit Mo, Farina und Maximilian

Masria-FlaschenpostMo-LogbuchFarina-LogbuchBlue-Water-Staff

Wir genossen den wunderschönen Sonnenschein heute in Sachua Abu Galawa. Ein traumhaftes Fleckchen Natur um sich einzutauchen. Von der Lagune linke Schulter zur hufeisenförmigen Korallenerhebung entdeckten wir Pyjama-Sternschnecken, zwei Gelbmaulmuränen und gebänderte Scherengarnelen. Angekommen im Norden des Tauchplatzes begaben wir uns auf Spurensuche und entdeckten an deren Ende doch tatsächlich einen Red Sea Walkman. Auf den Rückweg zum Boot schlängelten wir knapp über dem Grund gemeinsam mit einem Ringel-Schlangenaal, dem eine Seenadel versuchte Konkurrenz zu machen. Gute Ausbeute für einen Tauchgang oder?


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