Sonntag, 1.7.2018
Luft 38°
Wasser 28°
El Vardus mit Thorsten


Heute war Drop-Off-Day mit drei Tauchgängen angesagt. Wir starteten bei Abu Ramada Plateau und wurden direkt nach dem Abtauchen von einer heftigen Südost-Strömung empfangen. Damit war schnell klar, dass Gorgonia nicht erreichbar ist. Eine zeitlang schauten wir an der Kante ins Blaue, bevor wir uns zwischen etlichen Rotzahndrückern über das Plateau treiben ließen. Begrüßt wurden wir unter anderem von einer zutraulichen Schildkröte, einigen kapitalen Dickkopf-Makrelen und einige hatten sogar das Glück, zum Ende einen Weißspitzen-Riffhai zu sehen.

Als nächstes sprangen wir zu Sabrina’s 400. Tauchgang bei Fandira Foc in die Fluten. Wir inspizierten in unterschiedlichen Tiefen die Riffkante und spähten in alle Richtungen. Die erhofften größeren Freunde ließen sich nicht sehen und so erfreuten wir uns an etlichen Füsilieren, Schwärmen von Blauflossen-Stachelmakrelen (Foto), einem neugierigen Stupsnasen-Pompano sowie dem hübschen Schriftfeilen-Fisch. Der Riesen-Titandrücker beäugte uns kritisch, bevor er dann doch eine andere Richtung einschlug.
Den Abschluss machten wir bei Shaab Tim. Allein der Absprung vor dem Felsmassiv ist immer wieder beeindruckend. Erneut starteten wir direkt in der Tiefe, um mit der Zeit immer weiter aufzusteigen. Wunderschöne Gorgonien wechselten sich ab mit aus der Steilwand herauswachsenden Ergs. Beobachtet wurden wir von unzähligen Fahnenbarschen und Preußenfischen, einigen Muränen, mehreren Zackenbarschen und am Ende verabschiedete uns ein Napoleon. Äußerst zufrieden ging es zurück in unseren Heimathafen!
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Albatros mit Maxl


Trotz unwesentlich weniger Wind ging es heute Morgen Richtung Norden. Sachua Abu Galaua war unser erster Tauchplatz. Stöbern und finden ist hier die Devise. Und wir stöberten und fanden drei Steinfische, zwei Buckeldrachenköpfe, zwei Red Sea Walkmänner, drei Rosa Seegurken, eine Rußkopfmuräne, einen Titandrücker, mehrere Strahlenfeuerfische, viele Rotmeer-Palettenstachler und zwei Augenfleck-Wächtergrundeln.

Nach der Mittagspause machten wir in Shaab Abu Salama weiter. Auf der Ostseite des Riffs (der Rücken des Gummibärchens) gibt es einen Überhang mit tausenden Glasfischen. Mittendrin jagende Rotfeuerfische und daneben ein Echter Steinfisch. Hier könnte man allein schon einen ganzen Tauchgang verbringen. Weiter haben wir Palettenstachler, Leoparden-Kammzähner, Zitronengrundeln (Foto), diverse Zackenbarsche und Arabische Kaiserfische gesehen. Jetzt freuen wir uns auf die scuBAR, wo es ein paar Stempel in den Preise-Pass und ein bis zwei Dekobier gibt.
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El Noras mit Marina, Gabi und Esther




Die Tauchplatzauswahl ließ aufgrund des sehr starken Windes eine bescheidene Menge an Optionen zu. Daneben hatte Marina mit ihrem OWD-Schüler noch ein paar Übungen zu absolvieren, weshalb von allen Taucherfreunden mit zuvorkommender Vorliebe für Carlsons Corner und die niemals langweilig werdende Balena die Tauchgänge vorgenommen wurden.
Zunächst trügte der Schein, als wir uns darauf freuten, die ersten Ankömmlinge bei Carlsons Corner zu sein. Es hat nicht lang gedauert und spätestens nach Ende des stationären Tauchgangs sahen wir das Ausmaß der Einkreisung anderer Boote, die offensichtlich durch die genannten Windbarrieren hier ebenfalls nach einer schönen Ausweichmöglichkeit suchten. Trotz schlechter Sicht war die Ausbeute ziemlich gut. Von den unzähligen Tigerkardinalbarschen, die die Riffwände zierten, bis hin zu Drachenköpfen, Schildkröte und Napoleon (DER Carlson hat sich da wohl einen kleinen Vertreter eingeheimst), einer Pyjamasternschnecke, sowie einer Roten Krake (Foto), 2 Teppichkrokodilfischen und einigen Flötenfischen am Wrack, konnte man sich auch an den scheuen Röhrenaalen westwärts der Riffwand erfreuen. Wer sich als guter UW-Fotograf beweisen wollte, nahm Gabis Herausforderung an, ein Foto von Röhrenaalen zu schießen, auf dem die Augen dieser Tiere scharf zu erkennen sein müssen. Die Auswertung zum besten Fotografen des Tages erfolgt dann in der Basis bei Preisepassstempel und Dekobierchen. 😉

Zurück zum Boot, wartete das leckere Buffet von Koch Ahmed auf uns und wir warteten nicht lang, uns von der heutigen Tauchersuppe loszuleinen. Und die Wahl auf Balena hat sich gelohnt. Diesmal bot sich das Wrack als exklusiven Tauchplatz nur für uns an. Ohne Zeitbegrenzung und ganz gemütlich machten sich alle auf ins nächste trübe Wasser zum Entdecken und Suchen. Ob sich diesmal das motivbegehrte Seepferdchen zeigen würde? Auf die üblichen Verdächtigen, wie Babybarrakudas in Schwärmen bis hin zu den überdimensionierten, zahlreichen und paarungswilligen Pyjama- und Ringelsternschnecken, war wie immer Verlass. Da die Glasfische sich heute auch mal aus dem Wrack raustrauten, konnte ein kleiner Ausflug über bis sogar etwas ins Innere des Wracks gewagt werden. Seepferdchen und Messerschnepfenfische blieben auch diesmal aus…wir geben nicht auf! Danke Balena für deine vielen Highlights! Du machst uns immer wieder Freude. Bis zum nächsten Mal!
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Bella Italia mit Mody und Franzi



Heute ging es für unsere Halbtagestour nach Fanadir Dacht. Wir wollten einige Minuten auf der Seegraswiese verbringen mit der Hoffnung das Seepferdchen zu finden, aber leider haben wir nichts gefunden. Aber alle haben es genossen endlich wieder im Wasser zu sein. Wir sahen: Gelbmaul-Muräne, Riesen-Muräne, Rußkopf-Muräne, Hohlkreuz-Garnelen, Partnergarnelen, Seestern, Durban Tanz Garnelen, Rote Krake und Buckeldrachenkopf. Nach dem leckeren Essen und gemütlicher Pause fuhren wir zur ScuBar zurück. Ein schöner Tag geht leider wieder zu Ende.
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid
Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweise
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