Flaschenposting im Juli 2018

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Mittwoch, 4.7.2018

Luft 37° Temperatur Wasser 28°

Vardus mit Andi und Simi

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Um 8:34 kamen unsere Gäste an und um 10:02 sind wir bei Sha’ab Tim Dacht ins Blaue gehüpft. Endlich, nach 2,5 Jahren darf ich das erste Mal hier tauchen. Eine wundervolle Steilwand mit unendlichen Gorgonien und kleinen Höhlen. Dornenseestern, Warzenschnecke, Tigerstrudelwurm, grosse Tunas, eine Schildi, einen schönen Block mit etwas Glasfische und eine traumhafte schöne Gorgonie. Beim Austauchen kam noch einen neugierigen Adlerrochen vorbei und liess sich filmen und bestaunen. Nach 58 Minuten schafften wir es alle auf das Boot zurück. Perfekter erster Tauchgang. 

Turtle

12:00 Briefing Nr 2. Erg Somaya. Hoffnungsvoll sind wir zum zweiten Mal abgetaucht. Durch Höhlen, Canyons, über und entlang am Riff. Wieder grosse Tunas, Napoleon, Schneckchen, Lanabübas, jagende Makrelen, Lyrakaiserfische. Also alles was an einer Steillwand zu finden ist… ok, fast alles. Jetzt wird gegessen und geschlafen. 

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Masria mit Franzi und Maxl

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Trotz Wind und Wellen schaukelten wir nach Umm Gamar S/O. Kapitän Hassan machte das Boot fest und wir erkundeten das Riff stationär. Bei kaum Strömung ging es zuerst auf die Ostseite. Hier tummelten sich jede Menge gestreifte Sergeant‘s im Blauwasser und Großschulenmeerbarben standen im Flachbereich der Riffwand. Wir besuchten die Höhle auf 27 m, und anschließend tauchten wir zurück um uns die Südseite anzuschauen. Hier haben wir zwei zottelige Steinfische, einen Blaupunktrochen, eine Riesenmuräne, einen Napoleon und zwei Titandrücker gesehen. Die gebriefte Spanische Tänzerin entdeckten wir am Ende unseres Tauchgangs im 5-Meter-Bereich.

Spanische Tänzerin

Nach dem Mittagessen sind wir nach Shaab Rur gefahren; das „schmale Riff“, 2 km südlich von Umm Gamar. Dort besuchten wir die Überreste eines alten Ägyptischen Patrouillienbootes. Ein Schwarm mit über hundert Stachelmakrelen stand direkt über dem Wrack im Blauwasser. Einfach nur genial! Neben vielen Riesenmuränen, gabs auch noch Wimpelfische, Doktorfische, zwei Krokodilfische, einen herrenlosen Schiffshalter, verschiedene Schneckchen und zwei Napoleons zu sehen. Jetzt schaukeln wir zurück in den Heimathafen und trinken ein kühles Dekobier an unserer scuBAR.

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Albatros mit Gabi und Esther

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Dieser Tag ging mit voller Ambition los. Auf die Fahne haben wir uns als Sightseeing die Harlekingeisterpfeifenfische geschrieben. Schnell noch ein, zwei Tips von Kollege Maxl eingeholt, der wenige Tage zuvor diese wundersamen Wesen entdeckt hatte, bevor unsere tauchwütigen Gäste die Albatros betraten. Es hat nicht lang gedauert bis wir unsere Gäste für einen Drift pick up bei Erg Somaya begeistern konnten und dann ging es auch schon los. Nach einer knappen Fahrtstunde, kurz an der Polizeistation vorbei, folgte der Sprung ins Blaue, aus dem unmittelbar Rotmeerfüsiliere und 5 ausgesprochene Brocken von Blauflossentunas den Vormarsch machten. Nach einigen Driftminuten bei mäßiger Strömung zeigte sich alsbald der wunderschöne Gorgonienwald ab 20 m + entlang der Dropoff-Kante. Wie bestellt ließen die gelbweißschwarz getarnten Harlekingeisterpfeifenfische am Glasfischerg nicht lang auf sich warten. Einen LaNaBüBa gab’s als Bonus vorher oben drauf. Ansonsten hieß es von Gorgonie zu Gorgonie weiter treiben, den Blick über Großaugenstraßenkehrern, Schnappern (darunter auch juv. Schwarzer Schnapper), und Makrelen schweifen, gen Ende bei einer Schildkröte, Napoleon und diversen Rotmeer-Lyrakaiserfischen die Zeit vertreiben. Ganz euphorisch musste nach so einem wunderbaren Tagesanfang erstmal fürs leibliche Wohl gesorgt werden, eher es mit dem bunten Fischtreiben an Sha’ab Quais Cave stationär weitergehen sollte. 

Gerade den Tauchplatz erreicht, rief Kapitän Ahmed: „Delphine!“ 3 Exemplare konnten noch vom Boot aus gesichtet werden, eher wir uns in’s Wasser beeilten. Für einen Preisepassstempel kamen wir allerdings zu spät. Macht nix, denn dieser Tauchplatz bot uns noch soviel mehr. Ein Schriftfeilenfisch sorgte anfangs direkt für Stempelausgleich. Schnurstracks ging es von der Anlegestelle in Richtung Wrack, wo Gelbmaul- und Rußkopfmuräne, sowie Buckeldrachenkopf und 2 Mondsichel-Juwelenbarsche anzutreffen waren. Gefolgt von winzigen Durban-, Putzer- und Partnergarnelen, aber auch Leopardenkammzähmer, Schwanzfleck-Torpedogrundeln, Tüpfelkaninchen-Fische bewohnten den einen oder anderen Erg. Auch nicht häufig gesichtet, erblickten wir hier einen Säbelzähner. Natürlich sollte man sich den sagenhaften Blick durch den Cave nicht entgehen lassen, wenn man schon mal da ist! 😉

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Ahoi und bis morgen!

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Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweise


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