Flaschenposting im Juni 2017

Feuerkoralle

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Freitag, 9.6.2017

Luft 41° Temperatur Wasser 26°

El Vardus mit Maxl

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1.TG Shaab Iris. Bei super Sicht und kaum Strömung ging es von Block zu Block zu Block. Dabei entdeckten wir einige Rotfeuerfische, 4 Blaupunktrochen, eine Moses-Seezunge, eine Riesenmuräne, 2 Riesenkugelfische, viele Großaugen-Straßenkehrer, einen schüchternen Oktopus und einen jugendlichen Napoleon. Am Ende des Tauchgangs wurden wir plötzlich Teil eines Füsilierschwarms. Uns wurde buchstäblich „blau vor Augen“ 🙂

Nach einem köstlichen Mittagessen à la El Vardus gings für den zweiten Tauchgang nach Shaab Abu Salama. Leider war hier die Sicht ins Blauwasser nicht so berauschend, und so konnten wir uns ganz und gar auf das Riff konzentrieren. Wir entdeckten einige Drachenköpfe, einen Teppich-Krokodilfisch, Palettenstachler, eine graue- und eine Riesenmuräne, Beilbauchfische, Großschulenmeerbarben, Arabische Kaiserfische, Seenadeln, Leoparden-Kammzähner und jede Menge Rotfeuerfische. Etwas ungewöhnlich war die Begegnung mit einer noch zu identifizierenden Qualle. Sie hatte viele kleine Fische dabei und mindestens 30 cm lange Tentakeln. Wir hielten vorsichtshalber mal respektvoll Abstand!

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Shahin mit Diana und Mo

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Heute ging das Boot mit den Neuankömmlingen und den Halbtagestauchern zu Shaab Quais, wir nahmen die Blöcke im Norden, die sich Samaka nennen. Es ist ein flaches Plateau mit bunten Blöcken, die vieles anzubieten haben. Wir trafen auf einen Red Sea Walkman mit dickem Bauch, er hat gerade was gefressen, kurz danach unter einer Nase lag ein Steinfisch, Spinnenschnecken, Partner Resbecia und die vielen bunten Juwelenbarsche, die Blöcke umzingelten. Es war ein angenehmer Tauchgang.

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Albatros mit Gabi

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Mit der Albatros und Guide Gabi gings heute auf Hurghada – Wracktour rund um Hurghada. Zuerst war die El Minja dran, nach ausführlichem Briefing tauchten wir ab in die Tiefe. Bei sehr guten Sichtweiten konnten wir das Wrack des Minenräumbootes aus dem Krieg zwischen Ägypten und Israel bereits nach wenigen Metern ausmachen. Einige von uns tauchten gleich weiter zur Hassaballah, um dort neben einem Glasfischschwarm mehrere Durbantanzgarnelen und Partnergarnelen zu entdecken. An der Takelage steuerbordseits entdeckten wir eine blaue Fadenschnecke. Am Wrack der Minja gab es einen Red-Sea-Walkman zu sehen, sowie mehrere Dornenseesterne, die sich an der Munition und den Torpedos fest klammerten.

Unser zweites Wrack war die Excalibur, ein ausgebrannter, seit Mitte der 90er Jahre dort liegender, ehemaliger Kreuzfahrtmotorsegler. Rund ums Wrack entdeckten wir eine Teppichschnecke, eine Prachtsternschnecke, eine Warzenschnecke und mehrere Graue Muränen. An der Takelage hingen mehrere Seespinnen und Säbelzahnschleimfische. Große Makrelen und Gelbaugenbarsche tummelten sich im Wrack.

Nach unserer Mittagspause mit leckerem Lunch, gings weiter auf das Wrack der Balena. Das ehemalige Postschiff glänzte wieder einmal mit der unglaublichen Artenvielfalt am Wrack. Hart- und Weichkorallen, Schwämme und dazwischen Schnecken, Schnecken, Schnecken. Zwei Messerschnepfenfische und mehrere der seltenen Velvetfische waren der Höhepunkt des Tages, zusammen mit einem riesigen Schwarm Barakudas! Wow!

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Noras mit Carl

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Heute wollten wir noch das tolle Wetter ausnutzen und sind in den Norden nach Shaab Helua gefahren. Hier konnten wir eine Variable Warzenschnecke, einen einsamen Fledermausfisch, Kugelfische, einen Drachenkopf, ein paar Hornhechte und einige Gäste konnten zwei Delfine sehen.

In der Mittagspause wurde sich etwas abgekühlt und geschnorchelt und dann ging es weiter nach Umm Gamar S/O. Tolle Sichtverhältnisse und ein paar Schriftfeilenfische, verschiedene Garnelen, große Schnapper und die ein oder andere Muräne warteten hier auf uns. Zum Ende gab es dann noch einen Napoleon. Es waren zwei super entspannte Tauchgänge! Gerne mehr davon.

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Masria mit Simon und Thorsten

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Für Simon und Thorsten war heute mit ihren Gästen der zweite Teil der Wracktour angesagt. Als erstes inspizierten wir den Minensucher El Minja, der 1970 von israelischen Flugzeugen versenkt wurde. Aufgrund guter Bedingungen und ausreichend Luft machten wir noch einen Abstecher zum in der Nähe liegenden Fischerboot, der Hasabella.

Für den nächsten Tauchgang ging es zur Balena. Bei mäßiger Sicht gab es trotzdem viel zu sehen: Schnepfenmesserfische, zahlreiche Kofferfische, Pyjama- und Sternenschnecken im XXL-Format und der beheimatete Schwarm juveniler Gelbschwanz-Barrakudas, um nur einiges hervorzuheben. Die Neulinge nahmen etwas überrascht das auf dem Grund aufgestellte Fahrrad zur Kenntnis.

Das letzte Wrack für heute sollte die Excalibur sein – ein Zweimaster, der 1995 nach einem Brand untergegangen war. Von den Ausmaßen nicht allzu groß, schauten wir umso mehr auf die Details. Wir erfreuten uns an mehreren Seesternen, unterschiedlichen Schnecken und zahlreichen Röhrenwürmern. Des Weiteren durchtauchten wir die zugänglichen Räume und schauten Simon sowie seinen Schülern beim Absolvieren des Wrack-Specialty zu. Es war ein sehr schöner Tag!

Abtauchen

Ahoi und bis morgen!

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