Flaschenposting im August 2018

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Freitag, 10.8.2018

Luft 39° Temperatur Wasser 30°

Shahin mit Mat und Maxl

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Auf der Wunschliste unserer Taucher stand heute Shaab Tim Dacht. Im Blauwasser beschäftigten Makrelen, Tunas und Barrakudas die vielen Füsiliere. Am Hauptriff waren heute Arabische Doktorfische und Gepunktete Igelfische zahlreich vertreten. Maxl konzentrierte sich voll und ganz auf den juvenilen Imperatorkaiserfisch und wurde tatsächlich fündig. Sehr zur Freude der Fotografen. 

Schnorcheln-Walhai

Mal schauen ob das auch mit dem Leopardenhai in Shaab Adel klappt. Vorher durften wir aber noch mit einem 4 m Walhai 🙂 schnorcheln. Juhu….. und danke Kapitän Ahmed. In Shaab Adel blieb es dann bei Schärpen-Nasendoktorfischen (Langnasendoktorfische), einem Tiger-Strudelwurm, einer Rußkopfmuräne und einem lila Steinfisch. Leider kein „Leo“ weit und breit, aber Mat hat eine Rotmeer-Sternschnecke (Rotmeer-Nembrotha) gefunden. Einen lieben Gruß an Karin Müller bei der Gelegenheit. 😉

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Joker mit Karina

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Unsere Halbtagestour führte uns gemeinsam mit den Tauchern von James & Mac zur Magawish Insel. Das schöne Sha’ab Tiffany zeigte sich von seiner besten Seite. Bei geringer Strömung und bester Sicht konnten wir ganz entspannt den Tauchplatz erkunden. Das Riff beeindruckte wieder einmal allein schon durch die wundervolle Farbenpracht, die die unzähligen einzelnen Fische, Fischschwärme und Korallen mit sich bringen. Wenn man dann noch – so wie wir – das Glück hat, einige Blaupunktstechrochen, Seenadeln, Rotfeuerfische, Drachenköpfe, Baby-Anemonenfische, Kalmare und auch eine Pyjamanacktschnecke zu entdecken, freut sich doch jedes Taucherherz. 

Chromodoris-Quadricolor

Nach dem leckeren Mittagessen faulenzten die einen in der Sonne, während andere das Schnorcheln vor der Magawish Insel genossen, bevor wir dann wieder zurück zur Tauchbasis fuhren. 

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Masria mit Simi und Simon

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Gut ausgeschlafen und sichtlich erholt geht es für die Langschläfer auf der Masria mit Simi und Simon nach Shaab Quais. Noch gähnend und wieder aufs Wasserbett freuend springen die Langschläfer ins Wasser. Verträumt geht es vorbei an Kugelfisch und Buckeldrachenkopf. Bei diesen verträumten Tauchern, hat sich der Krokodilsfisch gedacht, weckt er sie mal. Gesagt, getan ließ er sich blicken und weckte dadurch alle auf. Vollkommen erwacht ging es weiter vorbei an Blaupunktrochen, Goldkörperstachelmakrele, 3 Red Sea Walkmen und ein Schriftfeilenfisch bis die Müdigkeit wieder einsetzt und alle aufs Boot gehen um erneut ein Nickerchen zu machen.

Es muss auch wieder aufgewacht werden dafür werden alle Taucher in Shaab Quais Maksour erneut ins Wasser geschmissen. Eine wundervolle Kulisse gibt auch dieser Tauchgang wieder her. Man kann Steinitzgrundel und Seenadeln überall sehen und merkt dabei gar nicht wie die Zeit verstreicht. Langsame Erholung und Müdigkeit setzt den Langschläfern erneut zu und nach zwei wundervollen Tauchgängen neigt sich der Tag dem Essen .. ääähm dem Ende zu. 😉

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Bella Italia mit Carl, Corinna und Marina

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Eine etwas jungfräuliche Fahrt in den Norden heute. Es ging mit der Bella I. zur Rosalie Moller. Die meisten Gäste kannten das Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg noch nicht. Genau so wenig wie Corinna und Marina. Und so waren sie heute mit dabei, um ganz viel von Carl zu lernen. Erste Kunst beim Wrack: den Standort finden. Montasser sauste mit Adleraugen umher und fand zum Glück sogar zwei Bojen. Die sind bei diesem Wrack nicht immer gewährleistet.

Wracktauchen

Dann gings runter und nächste Hürde: einfach mal ins Blaue abzutauchen und nichts ausser das Seil zu sehen. Doch dann die ersten Umrisse in der Tiefe. Wie ein Geisterschiff, aufrecht stehend, einsam. Die Taucher erkundeten erst einmal das Einschussloch, danach die Laderäume und danach den Kamin mit dem gut erkennbaren M drauf. Auf und um das mysteriöse Wrack gibt es natürlich allerhand zu entdecken. Unzählige Pijamaschnecken, noch mehr Haarsterne und immer wieder ein Rotmeer Kaiserfisch.

Nach einer kurzen Oberflächenpause ging es gleich weiter. Dieses Mal erkundeten die Taucher den Bug. Hier muss man sich unbedingt mal von der Spitze entfernen und das Prachtstück von vorne anschauen. Den Anblick führt sogar bei so warmem Wasser zu Gänsehaut. Und wieder sausten die ein oder anderen durch die Laderäume und um den Kamin rum. Am Bug schaute neugierig eine Schule von jungen Gelbschwanz Barrakudas zu, unter dem abgebrochenen Mast sassen hunderte Glasfische und einige Durban Tanzgarnelen. Dann hiess es auch schon wieder aufsteigen. Und während dem Sicherheitsstopp gabs noch an der Leine Segelflossen-Säbelzahn Schleimfische zu beobachten.

Die eindeutig grösste Kunst an diesem Wracktauchgang ist die Luft und die Nullzeit immer im Auge zu behalten. Aber alle haben es wunderbar gemeistert, bekommen dafür noch einen Stempel in den Preisepass und nun geht die Reise wieder zurück in den Süden.

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Basi mit Thorsten, Michael und Esther

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Aus aktuellem windfreundlichem Anlass verschlug es uns nach Sha’ab Rur zur stationären Erkundung. Zum perfekten Tidezeitpunkt ins Wasser gesprungen, ließen sich Wrack, Röhrenaalwiese und der Bereich dahinter strömungs- und problemlos betauchen. Viele Rotmeerfüsiliere und Rotmeersargeanten füllten den Wasserraum über dem Plateau. Auf dem Grund zeigten sich zahlreiche freischwimmende Riesenmuränen und ein Teppichkrokodilfisch. Eine Muräne erwischten wir dabei, wie sie sich von einem gemeinen Putzerfisch die Mundhygiene optimieren ließ. Fransendrachenköpfe und gebänderte Scherengarnelen, aber auch einige Titandrückerfische sorgten für weitere Stempel für den Preisepass. Na denn, mit der Ausbeute lässt sich das Essen an Board gleich doppelt so gut schmecken und das angefressene Pläuzchen in die Sonne strecken. Der darauffolgende Drift pick up im Maskenvisier: Carless Reef! 

Mit leichter Strömung und bester Sicht konnte das Plateau auf jede erdenkliche Weise betaucht werden. Die Westseite Richtung Norden brachte uns wunderschöne Korallenlandschaften zum Vorschein, teilweise mit Canyonformationen, die sich aus der Fläche abhoben. Große Thunfische drollten umher, Teppich-Krokodilfische lagen herum, Riesenbarrakuda postierten sich an der Oberfläche und ein juveniler schwarzer Schnapper zog hier und da so seine Kreise. Riesenmuränen lukten gespannt aus ihren Behausungen und Titandrückerfische machten die Gegend unsicher. Carless Reefs Gewand zeigt sich immer wieder neu und macht den Tauchplatz einfach so fantastisch spannend und bescherte unseren Gästen für den Besuch einen weiteren Stempel im Preisepass. Kaum aus dem Neopren geschält, frohlockte auch schon ein süßlicher Duft aus Emads Küche: Zeit für Kuuuuuchen und Popcorn! Nach dieser süßen Verführung lud ein Halt bei Dorfa el Fanous nochmal zum Planschen ein, bevor es wieder an die schwere Arbeit ging: Hardcore-Stempeln beim Dekobier! 😉

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Ahoi und bis morgen!

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Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid

Habt ihr dieses Video schon gesehen? Der Taucher ist so fasziniert von der Unterwasseraura die ihn umgibt, so dass er sprichwörtlich das Meer und das was es beinhaltet vor lauten Fischen nicht sieht.

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Foto- und Videonachweise


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3 Kommentare zu "Flaschenposting im August 2018"

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