Donnerstag, 17.4.2014
Galambo mit Hamdi
Die Galambo war heute mit einigen unserer Gäste unterwegs zum Wracktauchen. Es ging zu einem der klassischen Wrackplätze des Roten Meeres: Nach Abu Nuhas zu. Das etwa wie ein Dreieck geformte Korallenriff trägt den Namen wahrscheinlich aufgrund des dort 1869 verunglückten britischen Dampfseglers SS Carnatic, der unter anderem Kupferbarren geladen hatte. Freitauchende einheimische Beduinen waren an der Bergung dieser Fracht beteiligt, weshalb die Vermutung naheliegend ist, dass aus diesen Geschehnissen der Name des Riffs entstand. Denn übersetzt heisst Abu Nuhas soviel wie „Riff des Vaters des Kupfers“. Das etwa fünf Kilometer nördlich der Insel Shedwan gelegene Riff ragt in die stark von Schiffen befahrene Straße von Gubal hinein und ist deshalb ein gefährliches Schifffahrtshindernis. Shaab Abu Nuhas gilt für Schiffe als letzte Hürde auf dem Weg vom Sueskanal in das offene Meer. Da sich die Korallen bis kurz unter die Wasseroberfläche erstrecken, diese aber nicht durchbrechen, ist das Riff insbesondere bei unbewegter See und niedrig stehender Sonne oder Dunkelheit nur schwer zu erkennen.
Zuerst ging es an die Giannis D. und danach wurde die Carnatic betaucht.
Ein kleiner Überblick über die Giannis D.: Im Imabari, Japan gebaut und als Shoyo Maru im Jahr 1969 vom Stapel gelaufen, erhielt dieses Schiff seinen Namen Giannis D., als es an die griechische Dumarc Shipping Company verkauft wurde. Es hatte Holz aus Kroatien geladen und befand sich auf dem Weg nach Jeddah, als es im April 1983 auf das Riff Shaab Abu Nuhas auflief. Die Besatzung hatte zum Zeitpunkt des Unterganges das Schiff schon verlassen, so dass kein Mensch dabei ums Leben kam. Ca. 2,5-3 Stunden von Hurghada entfernt liegt die Giannis D. 200m östlich von der westlichen Riffecke im 5-27m Bereich. Da der Heckabschnitt in einem 45 Grad Winkel liegt ist es ein besonderes Erlebnis dieses Wrack zu betauchen.
Überblick über die Carnatic: Die P&O Carnatic war ein Post- und Passagiersegler und Dampfer, der in London gebaut wurde. Im September 1869, ein Monat bevor der Suezkanal eröffnet wurde, befand sich die Carnatic mit einer wertvollen Ladung Kupfer und Gold auf ihrem Weg von Suez nach Bombay. In einer stürmischen Nacht lief sie auf das Riff Shaab Abu Nuhas auf und sank längsseits des Riffs auf einen sandigen Grund in 17-27m Tiefe. Wenn das Tageslicht durch das Weichkorallen bedeckte Stahlskelett der Carnatic fällt, ist es ein sehr begehrtes Fotomotiv für jeden Taucher. Der Heck- und Bugabschnitt ist noch intakt und man kann bequem hinein und hinaus tauchen.
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El Noras mit Maxl
Die El Noras war mit Maxl und seinen Gästen heute zuerst an Shaab Sabina. Dort fand auch ein Jubiläumstauchgang statt. Unser Gast Susan Peters beging hier ihren Tauchgang Nummer 500. Herzlichen Glückwunsch. Als erster Gratulant kam dann auch ein Napoleon vorbei geschwommen. Ein weiterer Tauchgang wurde danach an Shaab Nenad gemacht. Gleich zwei Schildkröten kamen vorbei und es konnte noch ein Octopuss entdeckt werden.
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Shahin mit Diana
Diana und ihre Gruppe bewiesen heute Morgen Spontanität. Sie überlegten sich, dass es doch heute ein guter Tag für das Wrack der Rosalie Moller sei. Kurz entschlossen machte sich die Shahin auf den Weg zu diesem legendären Wrack. Bei jedem der zwei Tauchgänge wurden sie begleitet von Stachelmakrelen und einer Pilotmakrele.
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Bella Italia mit Joe,
Joe und seine Gäste waren heute zu Gast im schönen Italien. Sie waren also an Bord der Bella Italia. Zum ersten Tauchgang wurde Gotha Abu Galawa angesteuert. Danach ging es nach Shaab Abu Salama. Das Riff machte heute seinem Namen alle Ehre. Abu Salama ist das arabische Wort für Delfin. Und genau diese trafen unsere Gäste hier unter Wasser. Was für ein fantastisches Erlebnis.
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El Vardus mit Lucy
Unsere Tauchlehrerin Lucy betreute heute unsere Gäste auf der Halbtagestour. An Bord der Vardus ging es für einen schönen Tauchgang nach Sachua Abu Galawa.
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Albatros mit Werner,
Ein weiteres Halbtages Boot wurde von Werner betreut. Diese Tour führte unsere Gäste nach Shaab Abu Salama. Hier konnten Delfine an der Oberfläche beobachtet werden.
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