Flaschenposting im April 2019
Mittwoch 24.04.2019
Luft 30°
Wasser 23°



Drei Tagestour, Tag 2:
Tauchplatz 1: Shark Reef und Yolanda Reef
Tauchplatz 2: Jackfish Alley
Tauchplatz 3: SS Thistlegorm
Tauchplatz 4: SS Thistlegorm
Mit der aufgehenden Sonne fuhren wir früh Richtung Ras Mohamed, um hier mit einem Early-Morning-Dive zu beginnen. Bereits die Felsenformation, die dem Nationalpark seinen Namen gegeben hat und optisch den Kopf des Propheten darstellen soll, entzückte insbesondere die Fotografen und steigerte die Vorfreude auf die bevorstehenden Erlebnisse unter Wasser im legendären Riff mit seinen über 200 registrierten Kategorien von Stein- und Weichkorallen sowie mehr als 1000 Fischarten.

Über Anemonen-City ging es im Blauwasser Richtung Shark Riff, einer auf über 700 Meter abfallendenden Steilwand. Jedes Buddy-Team suchte seine bevorzugte Tiefe auf und genoss den Anblick. Nach einiger Zeit hatten wir die Sandrutsche erreicht, die das Shark Riff mit dem Yolanda Riff verbindet. Die Namensgebung begründet sich im gleichlautenden Frachtschiff, welches 1980 an dieser Stelle versunken war. Später rutsche es in die unzugänglichen Tiefen des Meeres ab. Dennoch sind noch immer Teile der Ladung, vor allem Container, Toiletten und Badewannen zu erspähen. Begrüßt wurden wir von einem Napoleon, einem kapitalen Stierkopf-Zackenbarsch sowie einem fantastischen Schwarm mit Fledermausfischen.
Der zweite Tauchgang führte uns zum Platz Jackfish Alley. Dieser Platz ist benannt nach den reichlich vorkommenden Makrelen und diese ließen sich auch blicken. Markant sind vor allem mehrere Höhlen, die wunderbar durchquert werden können und mit tollem Lichtspiel begeistern. Aus einer kam uns direkt eine große Karett-Schildkröte entgegen. Weiter inspizierten wir das Plateau mit strahlend weißem Sand und immer wieder aufragenden Ergs, die von Fischen umhüllt waren. Ein Buddy-Team konnte an der Dropoff-Kante sogar einen Adlerrochen aus nächster Nähe betrachten.

Weiter ging es zur legendären Thistlegorm, einem britischen Frachter, der am 06.10.1941 von deutschen Bombern versenkt wurde. Es handelt sich um eines der bekanntesten Wracks der Welt und die Vorfreude war bei allen entsprechend groß. Schon der Abstieg am Seil ist faszinierend, wenn das knapp 127 m lange Wrack vor einem auftaucht. Dort, wo der Einschlag der zwei 2.000 kg-Bomben erfolgte, ist das Schiff in zwei Bereiche zerbrochen. Wir nahmen das Schiff von außen in Gänze unter die Lupe, um uns damit optimal auf den hier stattfindenden und sicherlich spannenden Nachttauchgang einzustimmen.




Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Erg Sabina
Tauchgang 2: Shaab Pinky
Heute Morgen hatten wir ganz spontan Lust auf Erg Sabina. Also nix wie hin. Am nördlich vorgelagerten Block gings los mit zwei jagenden Tunas und drei Stachelmakrelen. Immer wieder schossen sie durch einen großen Ährenfisch-Schwarm. Zwei Rotfeuerfische versuchten ebenfalls ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Einfach genial! Es folgten ein Napoleon in der Putzerstation, drei Scherenschwanz-Torpedogrundeln auf der Ostseite und ein fotogener Riff-Kalmar am Ankerseil.

Nach der Mittagspause gab Kapitän Ahmed grünes Licht für Shaab Pinky. Juhuuuu! Hier gab es Rotzahndrücker, Doppelfleck-Schnapper, Ruderbarsche, Kurznasendoktorfische-Doktorfische, Riesenmuränen, einen freischwimmenden Bogenstirn-Torpedorochen, Riesenkugelfische, vier Große Barrakudas und insgesamt drei Schildkröten zu sehen. Jetzt noch ein frisches kühles Dekobier und jede Menge Stempel in den Preise-Pass… !





Full Day Trip
Dive 1: Fanadir Dacht
Dive 2: El Fanous
Underwater the visibility was around 20m at both sites. At Fanadir Dacht, the lagoon was super cold but this made the outside feel like bath water. The first block was covered in large goatfish. We tried looking for the frogfish but a very large moray occupied the hole where we usually find them. The current wasn’t much at all so it was a nice easy dive. When we turned we found a red sea walkman hiding under a rock. At El Fanous we had a devil scorpionfish and stone fish when we turned the corner. As always Seargant majors and others covered the first large block. As we made our way out to the middle block we came upon a turtle getting its grub on. The third block was covered in small fish being hunted by lionfish. We also saw yellow mouth morays, boxer shrimp, and tasseled scorpionfish. The dive guides will be busy stamping Blue Water Underwater passports once they get back.





Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Sachua Abu Galaua
Tauchgang 2: Gota zu Shaab Iris
Heute Morgen ging noch ein leichter Wind und so entschieden wir uns, mal in den Norden zu fahren. Bei Sachua standen keine Boote und so war unser erster Tauchplatz gewählt.
Wir entschieden uns zur Leine zu driften. Von der Platform ab ins Wasser und abtauchen beim U-Block. Was gabs denn hier zu sehen! Ein Walhai! Und ein Pinguin! Nein, es handelt sich hierbei leider nicht um die Meeresbewohner, sondern um unsere Gäste Klaus und Andreas, die sich die netten Spitznamen verpasst haben. 🙂 Aber trotzdem gabs viel zu sehen in Sachua. Mehrere Steinfische, ein Buckeldrachenkopf, mehrere Riesenmuränen, Kalmare, ein Oktopus und einige Pijamanacktschnecken. Ohne Strömung war das heute ein richtig gemütlicher Tauchgang.

Dann gabs ganz leckeres Mittagessen und mit vollem Bauch lagen wir dann alle auf dem Oberdeck. Der Wind war weg und die Sonne heizte richtig ein, so dass nicht einmal mehr die Guides ihre Pullis anhatten. Und dann konnte es bei Iris weitergehen. Diesmal wählten wir einen Drift Pick up. Wir starteten bei Gota und machten uns auf den Weg zu Shaab. Dieses kleine Aquarium faszinierte alle. Selbst unser Schnorchler an Bord blieb eine Stunde im Wasser und kam nicht aus dem Staunen raus. Die Fahnenbarsche und Trauerchromis überdeckten die Blöcke, versteckt fanden wir einen Buckeldrachenkopf, ein Torpedorochen, mehrere Warzenschnecken, ein Oktopus, ein Teppich-Krokodilfisch und gebänderte Scherengarnelen. Wir wollten gar nicht mehr raus, aber die Luft und die Zeit ging uns aus. Als Trost gab es dann einen leckeren Kuchen an Bord und bald gibts dann auch das wohlverdiente Dekobier an der ScuBAR.





Halbtagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Tiffany
Ein lauer warmer Wind trieb uns am heutigen Tag in den Süden Hurghadas. Da einige Halbtagesgäste den Wunsch hatten Shaab Tiffany zu betauchen und auch bei unseren neuen Gästen der Bedarf bestand, mit einem relativ einfachen Tauchplatz zu starten, sind wir nun heute hier. Als einziges Boot vor Ort konnten wir den Tauchplatz ganz für uns alleine geniessen.

Bereits beim Abstieg wurden wir von vielen wunderschönen Ohrenquallen begleitet. Am Riff angekommen konnten wir die ersten Feuerfische erspähen, begleitet von etlichen Blaupunktrochen, die sich rund ums Riff befanden. Schwärme von Gelbstreifenmeerbarben und unzählige Fusiliere schmückten ebenfalls das Riff. Auch Tarnkünstler wie der Fransendrachenkopf sowie ein relativ „hässlicher“ Steinfisch liessen sich heute blicken. Unschwer zu erkennen waren auch zahlreiche Anemonenfische, die momentan äussert aggressiv ihr Gelege verteidigen. Nach einem entspannten gemütlichem Tauchgang wurden wir wie mit einem herrlichen Essen und viel Sonne entlohnt.

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Anne und Farid sind unsere Flaschenpost Kapitäne. Sie kümmern sich täglich darum, dass die Texte pünktlich online gehen.



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4 Kommentare zu "Flaschenposting im April 2019"
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