Dienstag 2.04.2019
Luft 28°
Wasser 23°



Halbtagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Pytra
Mit zwei Neuankömmlingen und unseren Halbtagesgästen an Bord ging es heute nach Shaab Pytra. Hier kann man sich nicht nur in Ruhe eintauchen, hier gibt’s auch jede Menge Meeresbewohner zu sehen. Blaupunktrochen, freche Clownfische, einen Bärtigen Drachenkopf, einen Krokodilfisch, Palettenstachler, Seenadeln, einen Echten Steinfisch, Strichel- und Rosa Seegurken, Großschulenmeerbarben und einen Gepunkteten Schlangenaal. Willkommen im Blue Water Dive Resort und einen entspannten Tauchurlaub am Roten Meer! 🙂




Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Iris
Tauchgang 2: Shaab Abu Salama
Logbuch der Gruppe „7 Zwerge“, Tag 1: Hurra, die sieben Zwerge sind wieder da! Mit Thorsten als Schneewittchen 🙂 ging es heute zum Eingewöhnen in den Norden und hier als erstes nach Shaab Iris. Nach dem Bleicheck betrachteten wir einen Erg nach dem anderen. Allein die Anzahl an Fahnenbarschen und Sergeants ist an diesem Platz stets überwältigend und die Korallenlandschaft ohnehin imposant. Wir erfreuten uns des Weiteren an einem Oktopus, einer großen Sepia, juvenilen schwarzen Schnappern und auch ein Napoleon kam vorbei.

Als nächstes tauchten wir bei Shaab Abu Salama ab, besser bekannt als das „Gummibärchen-Riff“. Auch hier wählten wir die stationäre Variante und umrundeten den gesamten Block. Insbesondere die östliche Seite war die reinste Fischsuppe und ständig waren wir von unzähligen bunten Freunden umhüllt. Interessant war auch die kleine Höhle, in der etliche Rotfeuer-Fische schmatzend die leckeren Glasfische beobachteten. Nach einem schönen Tauchtag fuhren wir zufrieden zurück in unseren Heimathafen und hier speziell in unsere beliebte ScuBar!




Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Umm Gamar S/O
Tauchgang 2: Shaab Pinky
Kein Wind und keine Welle luden heute ein, weiter weg zu fahren. Und so entschieden wir uns für Umm Gamar. Die meisten wollten driften und einige blieben stationär. Der Wand entlang war keine Strömung und so konnten wir uns gemütlich treiben lassen. Erstmal konnten wir den Drop Off geniessen und danach kamen die Ergs. Ganz viele Fahnenbarsche tummelten sich heute wieder rum und wer genau hinsah, konnte einen gefleckten Korallenwächter, Scherenschwanz-Torpedogrundeln und Gebänderte Putzergarnelen erkennen. Einige Gäste macht noch einen Abstecher in die kleine Höhle beim zweiten Block und am ersten Block waren leider keine Glasfische drin, dafür aber aussen rum eine Armee an Feuerfischen. Dann gings um die Ecke rum, wo auf einmal ziemliche Gegenströmung aufkam … und mit ihr die stationären Taucher. Den Sicherheitsstopp konnten wir aber gemütlich an der Wand machen und waren wieder auf dem Boot.
Nach dem leckeren Essen von Yousuf wurde beratschlagt, wo es weiter gehen soll. Ursprünglich wollten wir zum Carless Riff, aber da standen unterdessen so viele Boote, dass wir kurzerhand auf Pinky um schwenkten. Als Drift-Pickup gings los und die Strömung aus Osten trieb uns heute ganz schön voran. Wir sausten an Stupsnasen-Pompanos vorbei, an unzähligen Rotzahn-Drückerfischen, eine Teppich-Krokodilfisch und einem gepunkteten Schlangenaal. Die Rochen blieben heute leider aus. Aber an Bord wurden wir mit Kuchen wieder entschädigt. Und jetzt lassen wir noch ein bisschen die Sonne auf unseren Bauch scheinen, bevor es wieder zurück geht zur ScuBAR.




Fullday
1st dive: Sha’ab Abu Salama
2nd dive: Turtle Bay
North of the Abu Galawa reef, in the middle of nowhere, we found our first dive site of the day. Shaab Abu Salama is a shallow dive with plenty of life. This site is however known for its strong currents. Today we were lucky, the current was mild and we were able to do a stationary dive. The visibility was not the best, but still about 10-15 meters. Before we jumped in the water a turtle came to the surface to check us out. It seems we weren’t interesting enough, as the turtle quickly disappeared and wasn’t seen again. No matter, there was plenty of other stuff to discover. More tasseled scorpionfish then we could count, giant pufferfish, grey moray eels, stonefish, crocodile fish and a huge mangrove ray. With everyone safely back on the boat it was time to masticate Essam’s buffet and figure out how to spend the two hour surface interval.
Turtle Bay, also known as Torfa el Gaz, was our second destination. We decided to do a drift dive with a pickup. Our dive consisted of two parts. A wall on the north side of the reef and a shallow lagoon, known for its beautiful hard corals and scattered pinnacles. I have heard several divers say that they feel like they are on a different planet, when they are in the lagoon. We saw some very large common squid, tasseled scorpion fish, porcupine puffer fish, an octopus, and sturgeon. After the dive we were served cake with strawberries.



Early Morning Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Ham Ham
Tauchgang 2: Erg Sabina
Tauchgang 3: Fandira Foc
Leider ist heute der letzte Tag für meine Magic Divers auf ihrem Lieblings Boot der Masria und wir starteten mit einem Early Morning Dive bei Ham Ham. Drift zur Leine und stationär war gewünscht und wir erfüllten alle Wünsche. Die Strömung war für die Drifter perfekt für uns im stationären Bereich ein bisschen Beine, Po… 🙂 Entdeckt wurden viele Riesenmuränen, Fransendrachenkopf, Pyjama Nacktschnecke, Barrakuda, Schwarze Schnapper, Meerbarben, Arabische Doktorfische, Trauer-Chromis überall und viele Riff- und Fahnenbarsche. Jetzt wartet ein mega Frühstück auf uns und dann geht es weiter nach Erg Sabina.

In Erg Sabina machten wir alle einen Drift one way. Am 13. Block sprangen alle ins Wasser, es wurde eine Variable Warzenschnecke, mehrere Muränen, ein großer Igelkugelfisch, 1000e von Füsilieren, Meebarben und viel Schwarmfisch entdeckt.

Nach einer gemütlichen Sonnenpause und Mittagessen geht es nach Fandira, mal sehen ob noch was in den Höhlen liegt. Drift pick up bei Fandira Foc ist der letzte Tauchgang für heute und für Yannic an seinem 100.TG haben wir sein Hai-light erfüllt.: In der 12 Höhle lagen tatsächlich 2 große Weißspitzen Riffhaie. Die Riffwand faszinierte alle Taucher so sehr, das die Fische fast Nebensache waren. Zurück an Bord überraschte das Masria Team noch mit einer Hammer Abschiedstorte indes geht zurück in unseren Heimathafen.












Sonderfahrt Thistlegorm
Tauchgang 1: Thistlegorm
Tauchgang 2: Thistlegorm
Ein ereignisreicher Tag steht bevor, denn heute ging es mit unserem Safariboot und vielen unserer Tauchlehrer, die das Wrack noch nicht kannten, zur historischen und weltweit bekannteten Thistlegorm. Der Name bedeutet blaue Distel und so liegt es anmutig auf 25-30 m Tiefe. Zu aller erst wurde die Ankerleine von 4 Tauchern am Wrack befestigt, anschließend ging es für Gäste und Guides hinab. Bei etwas eingeschränkter Sicht wirkte das gesunkene Schiff mystisch und bot einen einmaligen Anblick. Zu Beginn des Tauchgangs schwammen wir zum Bug und ließen die beeindruckenden Außenmaße auf uns wirken. Die Thistlegorm misst 126, 5 m in der Länge und 17,7 m in der Breite. Weiter ging es dann mit der Strömung zur Westseite. Als Highlight patrouillierte hier ein riesiger Napoleon. Wie der Eigentümer des Wracks beäugte er interessiert seine Gäste. Eine der zwei Lokomotiven, welche bei der damaligen Explosion weggeschleudert wurden, fanden wir ca. 20 m entfernt vom Schiff. Anschließend glitten wir seicht über das zertrümmerte Mittelschiff bis zum Heck. Entlang der Ostseite und über die Laderäume dann zurück zum Bug. Vielfältige Korallenformationen und sich tummelnde Schwärme von Fischen erfüllen das Wrack heute erneut mit Leben und lassen an die damalige Besatzung und den traurigen Untergang in Stille gedenken.
Auf unserem 2. Tauchgang wollten wir das Wrack nun etwas von Innen erkunden. Wieder tauchten wir an der Ankerleine ab, die uns direkt auf den Bug des Schiffes führte. Von dort aus ging es über die oberen Aufbauten, vorbei an der Kommandobrücke zum Mittelteil, der durch die Bomben weitgehend zerstört ist. Nun konnte unsere Entdeckungsreise beginnen. Die Thistlegorm hat insgesamt 4 Laderäume. Von denen allerdings nur 3 betauchbar sind. Wir starteten also am Laderaum 3 und arbeiteten uns langsam vor zum Bug. Der hintere Laderaum ist komplett leer. Im nächsten großen Laderaum wurde es dann allerdings umso interessanter. Wir tauchten an großen Anhängern vorbei, an Lastwagen die mit Motorrädern bestückt waren, einem Ersatzteil eines Flugzeugflügels, Gummistiefeln und als mein persönliches Highlight Norton Motorrädern mit Seitenwagen. Im vorderen Laderaum warteten dann weitere Flugzeugmotorenteile, Arzneikisten, Gewehrkisten und ein paar Stromgeneratoren auf uns. Anschließend ging es dann zum Oberdeck der Laderäume. Auch hier gab es einiges zu sehen. Unter mehreren Lastwagen der Marke Ford, Bedford und Morris, entdeckten wir noch weitere Anhänger und ebenfalls ein paar Motorräder. Da Luft und Nullzeit leider unseren Tauchgang begrenzten, verließen wir das Innere des Wracks und tauchten auf dem Oberdeck langsam aus. Dabei bestaunten wir zum Abschluss noch die Tankwagen und Kohlenwagen die immer noch sehr schön erhalten sind. Nach etwa 60 Minuten hieß es dann auch schon Abschied nehmen von diesem beeindruckenden Zeugnis des 2 Weltkriegs. Immer wieder ein lohnendes Ereignis. Auf unserem Weg zurück nach Hurghada verwöhnte uns Ahmed wieder einmal mit einem 5 Sterne Mittagsbuffet. Gut gelaunt und mit vollen Bäuchen genießen wir nun noch die ägyptische Spätsonne.

…und die englische Variante:
Today the Bahlul left the marina at 7 in the morning heading to the Thistlegorm wreck. It was a about a four hour drive north over glassy sea and on the way we had fresh omelets and breakfast on the boat. The Sea were especially calm today providing us with perfect conditions.
Entering the strait of Gubal the Sinai mountains came into view and guests received a briefing. Shortly after we began our first dive of the day on Thistlegorm. We started on the bow of the ship where virtually everything is still intact. Two steamer trains can be seen immediately on either side of the wreck resting on the main deck. As we made our way further down towards the propellers the impact site can be seen mid-ship directory behind the bridge and the captain’s quarters. Scattered around the wreck we could see several crocodile fish camouflaging into the deck. Furthermore, towards the end of the dive just as we made our way down to the propeller, we were able to see a large Napoleon cruising by.
After surfacing we took just over an hour break to degas and then we made our second dive. This time planning to go deep inside the wreck to inspect the cargo that’s been sitting there since the 1930’s! Exploring the cargo decks of the Thistlegorm is like stepping back in time swimming over; what are now antiques, is an exhilarating experience. Motorbikes rest on the backs of old Ford trucks, rifles and ammunition lay scattered across the floor, and at a second glance stone fish can be spotted camouflaging on the handlebars of the motor bikes. Although these pieces of machinery were made for the battlefield, the Red Sea had other plans for them, now offering divers the chance to dive in what is considered one of the best wrecks in the world.

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Anne und Farid sind unsere Flaschenpost Kapitäne. Sie kümmern sich täglich darum, dass die Texte pünktlich online gehen.



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Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Foto- und Videonachweise
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4 Kommentare zu "Flaschenposting im April 2019"
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