Der Zahl der Unterwasser Fotografen nimmt ständig zu. Aber ob das auch so gut für die Unterwasser Welt ist? Die Preise für Kameras und UW Gehäuse werden immer günstiger und entsprechend haben immer mehr Taucher eine Kamera dabei. Doch bei der Jagd nach dem ultimativen Fischfoto gehen nicht alle so sorgsam mit der Umwelt um, wie es ein sollte.
Es gab einmal eine Zeit, da waren Unterwasser Fotografen eine kleine Gemeinschaft. Die Gehäuse und Beleuchtungssysteme waren nicht grade preiswert und so schafften sich nur die Taucher eine Kamera an, die schon einige Jahre Taucherfahrung in ihren Logbüchern hatten. Heute gehen schon viele auf Motivsuche deren taucherisches Vermögen, nun ja, ausbaufähig ist.
Wer in Sachen Tarierung noch sehr mit sich selbst zu tun hat, sollte einfach erst einmal tauchen gehen. Es ist nämlich schon anspruchsvoll durch den Sucher bzw. Bildschirm das Motiv freischwebend einzufangen. Zu oft sehe ich, wie dabei ein Stück Koralle abgebrochen wird oder im besten Fall „nur“ eine Sandwolke aufgewirbelt wird, die sich dann aber auf die Korallen legt. Nach dem Motto: Ein toller Schnappschuss von der Schildkröte, aber leider den Korallengarten atomisiert.
Als einfache Regel kann gelten: Entweder ich kann das Foto frei schwebend machen oder ich kann mich hinknien, wenn unter mir Sandgrund ist. Aber Vorsicht, dass die Flossen dabei nicht in den Korallen sind. Niemals sollte ich mich aber beim fotografieren irgendwo festhalten müssen. Denn vielleicht ist ja der scheinbare Stein ein Steinfisch oder doch eine Koralle. Dann sollte ich das Motiv lieber nur als schöne Erinnerung mitnehmen!
Was ist eure Meinung zum Thema Fotografie und Tauchanfänger?





3 Kommentare zu "Vorsicht! Unterwasser Fotografen"