Wie das manchmal so ist, wenn viele Menschen auf engem Raum leben – man braucht ein paar Spielregeln, damit das Miteinander nett und höflich abläuft. Dadurch wird häufig das rasche Zücken des Tauchermessers oder das Kielholen vermieden. Wie schon beschrieben ist der Raum auf solch einem Tauchkutter begrenzt. Das bedeutet, dass die Sitzgelegenheit wirklich zum Sitzen da sind. Ich weiss, das hört sich jetzt überraschend an aber Rucksäcke und sonstiges Handgepäck fühlen sich durchaus auch auf dem Boden wohl und nehmen diesen Lageort auch nicht ihrem Besitzer übel.
Aber das höfliche Miteinander klappt bei Tauchern ja in der Regel ganz gut. Ich habe schon oft beobachtet, wie man sich gegenseitig beim Einstieg ins Jacket hilft. Auch wenn das Boot mal wieder beim Anziehen der Flossen so hinterhältig schaukelt ist eine stützende Hand immer willkommen. Was wirklich meistens super unter Tauchern klappt, ist das Suchen und Finden eines Buddys. Ich habe noch nie erlebt, dass ein allein reisender Taucher bei der Suche nach einem Tauchbuddy einen Korb bekommen hat.
Dann kommen wir jetzt zu einem spannenden Thema: der Nahrungsaufnahme. Das Schiffsbuffet ist ja der eigentliche Star unserer Tauchausfahrten. Wenn die Glocke läutet weiss der Taucher: Jetzt gibt es Futter! Auch wenn es noch so gut schmeckt und man schon mit den Füßen scharrt – der zweite Teller wird erst genommen, wenn alle sich zumindest einmal bedient haben. Ich weiss, manchmal fällt es echt schwer 🙂
Was fällt euch zu dem Thema Benimmregeln auf dem Tauchboot ein, gibt es etwas was euch auf die Palme bringt?
Bis zur nächsten Kolumne
Farid






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