Ist Sidemount-Tauchen wirklich ein neuer Trend oder nur eine kurzfristige Randerscheinung? Beim Sidemount-Tauchen werden die Tauchflaschen seitlich am Körper positioniert, der Rücken des Tauchers bleibt frei. Tariert wird mit einem Sidemount-Wing. Das ist eine Rückenblase mit Bleitaschen und D-Ringen zum Befestigen der Tanks.
Bei TEC- und Höhlentauchern ist „Sidemount“ schon lange nichts Neues mehr, aber welche Vorteile ergeben sich für Sporttaucher? Durch die spezielle Konfiguration der Ausrüstung bleiben Back- und Frontbereich frei. Somit ergibt sich eine rückenschonende, stromlinienförmige Wasserlage mit wenig Widerstand. Durch doppelten und voneinander unabhängigen Luftvorrat erhöht sich die Tauchsicherheit und der Taucher kann alle Ventile selbst erreichen und bedienen.
Die Nachteile des Sidemount-Tauchens sehe ich bei Strömungstauchgängen. Hier wird der Ein- und Ausstieg etwas erschwerlicher. Während des Tauchgangs sollte abwechselnd aus beiden Tanks geatmet werden, um nicht in „Schräglage“ zu geraten. Ein weiterer Nachteil sind höhere Kosten durch die doppelte Anzahl von Tauchflaschen und einiger spezieller Ausrüstungsgegenstände. Ein Spezialkurs „Sidemount-Tauchen“ ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber sehr empfehlenswert.
Seid ihr schon mal Sidemount getaucht und was denkt ihr? Neuer Trend oder kurzfristige Randerscheinung?
Bis in zwei Wochen!
Euer Maxl





