Samstag, 16.9.2017
Luft 37°
Wasser 27°
Masria mit Thorsten


Das Ziel war heute schnell klar und es hieß: auf in den Norden nach Umm Gamar. Wir begannen mit Shaab Rur und hier entspannt stationär von der Leine. Wir inspizierten das versunkene Polizeiboot, betauchten das Plateau und schauten in die vielen Höhlen sowie unter die Überhänge. Insbesondere der riesige Erg im Südwesten war mal wieder beeindruckend. Etliche Muränen waren freischwimmend unterwegs und zwei von ihnen boten vor unseren Augen einen spektakulären Kampf. Des Weiteren erfreuten wir uns an Teppich-Krokodilsfischen, Fransendrachenköpfen, vielen Wimpelfische und einem Hornhecht.
Als nächstes Ziel wurde Carless Reef auserkoren. Hier ist das Riff der Star mit seiner imposanten Auswahl an intakten Weich- und Hartkorallen und wie immer präsentierte es sich von seiner schönsten Seite. Auch die „verrückte Schildkröte“ war wieder da und begrüßte uns. Diesmal war sie nicht ganz so verspielt wie sonst aber dennoch zauberte sie ein Lächeln in unsere Gesichter. Ebenfalls interessant waren die jagenden Makrelen, der hübsche Schriftfeilenfisch und der Leoparden-Kammzähner. Nach einem tollen Tag ging es zufrieden zurück in unsere Basis und hier speziell in unsere ScuBar!
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Shahin mit Maxl


Der Tauchplatzwunsch von gestern, konnte heute erfüllt werden. Umm Gamar S/O 🙂 An der Riffwand gab’s zwei echte Steinfische, zwei Fransen-Drachenköpfe, einen gepunkteten Schlangenaal, einen Titandrücker, einen Oktopus und einen Napoleon zu sehen. Auf der Ostseite waren Gelbsattelmeerbarben, Juwelen-Zackenbarsche, Silberfleck-Husare, Riesenmuränen, Füsiliere und Goldkörper-Stachelmakrelen unterwegs.
In Shaab Pinky haben sich die Barrakudas mal wieder sehen lassen. In 6 m Wassertiefe, etwa 40 m vom Hauptriff entfernt, standen ca. 50 Tiere ganz ruhig in der Strömung. Helle und dunkle Ruderbarsche wuselten in der Fisch-Ecke und ein Krokodilfisch lag bewegungslos im Sand. Mit vielen Wellenbewegungen geht es jetzt zurück zur Basis.
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Noras mit Gabi


Heute morgen gings nach Norden, Shaab Iris war unser erstes Ziel. Am Riff und an den Blöcken gab es einen bunten Fischreigen aus Glasfischen, Beilbauchfischen, Fahnenbarschen und Riffbarschen zu sehen. Eine Wolke von Serganten stand an der Nordseite, neugierig beäugt von Indischen Langnasen, halbstarken Schnappern und Straßenkehrern. Fransen- und Buckeldrachenköpfe, Putzergarnelen und gebänderte Scherengarnelen, eine Dickkopfmakrele und ein Napoleon waren dieses mal die Fotomodels.
Dann gings gleich weiter zum Shaab Abu Salama, liebevoll auch das „Gummibärchen“ genannt. Eine bunte Unterwasserwelt erwartete uns dort. Schulen von Meerbarben ließen sich per Fingerschnippen in verschiedene Richtungen dirigieren, ein prächtiger Anblick. Neben Fransendrachenkopf und Geistermuräne konnten auch viele Rotfeuerfische und einige Leopardenkammzähner beobachtet werden. Ein Torpedorochen glitt am Riff entlang und erregte nicht nur die Aufmerksamkeit seiner Fischnachbarn, sondern auch die unserer Taucher. Manche hatten so einen Rochen noch nie gesehen. Ein ebenfalls seltener Summana- Zackenbarsch versteckte sich in einer Höhle aus Korallenzweigen. Unser Mittagessen gabs dann in der Lagune von Marsa Abu Galawa, auf dem Weg dorthin konnten wir noch eine Gruppe mit 10 Delfinen beobachten! Ein toller Tauchtag mit Kapitän Hassan auf der Noras!
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Albatros mit Simi


Heute war eine Abu Galawa Tag. Für den ersten Tauchgang steuerten wir Gota Abu Galawa an. Wir waren die ersten am Tauchplatz und konnten die perfekte Leine aussuchen und zwar direkt bei den Doppelblöcke. Ach, sind diese Blöcke schön! Beilbauchfische, Fransendrachenkopf, Boxergarnelen, Putzergarnelen, Zitronen Grundel, Strahlen- und Rotmeer Feuerfisch. Wow, kann man das toppen! Ja, kann man. Bei Sachua Abu Galawa! Wieder einen stationären Tauchgang, zuerst an der Wand entlang. 3 Steinfische, eine fette Marmorgarnele, 3 Buckeldrachenköpfe, eine freischwimmende Riesen Muräne, eine Warzenschnecke, 14 Lessons Kalmare, viele Blaupunktrochen und 14 Delfine. Ja, genau, ihr habt schon richtig gelesen. 🙂 Als ich an der Wand entlang schwamm und überlegte wie lange ich schon keine Delfine gesehen habe und wie schön es wäre die zu sehen, sind 14 Delfine an uns vorbei geschwommen und da waren auch einige Babys dabei. Wie schön! Und für einige war es das erste Mal. Ein perfekter Tag! Bis Morgen!
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Bella Italia mit Sven


Bei mäßigem Wind ging es heute für uns auf speziellen Wunsch nach Shaab Helua. Delfine waren gewünscht. Da sag ich natürlich nicht Nein. Kapitän Montaza steuerte die Bella behutsam durch die Wellen und am Riff angekommen waren sie da, die Delfine. 14 Stück an der Zahl, Mamas mit Nachwuchs. Leider konnten wir sie beim tauchen nur hören da sie in der Schlafphase waren und keine Lust auf Besuch hatten, dafür entdeckten wir eine Menge anderer Riffbewohner, tausende Füsiliere wuselten überall wild umher, etwas großes hungriges musste unterwegs sein und dann kamen die Jäger auch: 3 riesige Tunas zeigten sich ganz kurz um sich einen Snack abzuholen. Dazu dann einen ausgewachsenen Riesenkofferfisch sowie dutzende Blaupunktrochen. Dazu freuten wir uns über Makrelen und einen Napoleon. Nach dem Essen war es dann soweit und die Delfine erwachten. Wir schnorchelten knappe 20 Minuten mit ihnen während sie versuchten uns einen Drehwurm zu verpassen was ihnen aber nicht gelang. Ein immer wieder Wahnsinns Erlebnis. ;.) Sie verließen uns dann in Richtung Süden um dort der Simi in der Galawa Region noch Hallo zu sagen.
Den 2ten Tauchgang machten wir dann kurzerhand an Gota Iris, ein Platz der viel zu selten angefahren wird, wobei so bleibt er ein Geheimtipp. Auch hier erwartete uns pure Fischsuppe, gefühlt tausend Sergeanten versperrten uns fast durchgehend die Sicht aufs Riff. Trotzdem konnte ich 2 Pyjamanacktschnecken ausfindig machen. Außerdem gab’s es noch einige Riesen Igelfische über dem Korallengarten. Auch an den Aussenergs tobte das Leben, einen der Ergs konnte man hinter einem Vorhang Glasfisch nur erahnen. Absoluter Oberhammer. Mit vollen Speicherkarten und glücklichen Gästen gehts jetzt zurück zur Basis um dort den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid
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6 Kommentare zu "Flaschenposting im September 2017"