Sonntag, 21.10.2018
Luft 38°
Wasser 26°
Shahin mit Maxl


Bei fast glatter See, schipperten wir ans schöne Carless Reef. Es war kaum Strömung vorhanden und so konnten wir in aller Ruhe die Kante und das Südplateau betauchen.
Wir wurden von vielen entspannten Füsilieren begleitet und konnten sehr lange zwei Schriftfeilenfische beobachten. Dann schlichen sich zwei Große Barrakudas an uns vorbei und im nächsten Korallenblock entdeckten wir den ersten von zwei Leoparden-Kammzähnern. Zwischen den zwei Hauptblöcken standen Einfleck-Schnapper und Gelbsattel-Meerbarben zogen über das flache Plateau. Am Ende wurden wir von unzähligen Soldatenfischen und drei Forellenbarschen verabschiedet. Schön war‘s.

Gleich nach dem Mittagessen tauchten wir in Umm Gamar „West“ mit 14 Delfinen. Sie zogen viermal hautnah an uns vorbei. Auch schön! 🙂 Jetzt holen wir die Mittagspause nach und suchen einen Walhai. Ups, da ist ja schon einer. Nix wie rein und schnorcheln. Er blieb und zeigte keine Scheu vor uns. Sehr schön! 🙂

Albatros mit Mody und Karina



Hoffnungsvolle Halbtagesgäste ging es heute in den Norden nach Sha’ab Samir. Während des Briefings gab es bereit Delfin Alarm und gleich nach dem Sprung beim Abtauchen wurden wir von einer Gruppe von 4 Delphinen begrüsst. Ein bisschen neugierig waren die schon aber sind dann auch weiter geschwommen. Wir sind Richtung Westen zu den schönen Blöcken getaucht und konnten die vielen bunten Fischen betrachten. Feuerfische, Füsiliere, Meerbarben, Makrelen, riesige Mördermuscheln, Graue Muräne, Pyjama Nacktschnecke und viel mehr. In der Mittagspause konnten wir unser Essen geniessen, zusammen mit den Delfine, die um das Boot schwammen.

Masria mit Simi


Die bunte Truppe von Gestern durfte ich Heute wieder auf der Masria begrüssen. Wir hatten nen strammen Programm vor uns: tauchen, tauchen, Chicken essen.
Ab nach Umm Gamar, Drift zur Leine auf der Süd/Ost Seite. Aber die Meeres Götter hatten einen anderen Plan für uns. Eine Schule Delfine befand sich auf der Nord/West Seite. Pech, dann müssen wir dorthin. 14 Stücke schwammen mehrmals an uns vorbei, herrlich! Die waren voll in Spiellaune. Riesen Muränen, Drückerfische gabs natürlich auch… ein zweites Highlight war ein schiffslose Schiffhalter der nach sein Schiff suchte. Mehrmals hat er sich fast an unseren Pos rangesaugt. Er folgte uns mindestens 15 Minuten und schwamm danach weg.

Der Zweiten machten wir bei Sha’ab Iris als Drift von Gotta. Gemütlich von Block zu Block gehoppt, um den Sha’ab, am Wasserfallblock vorbei und zurück zum Boot. Paar graue Muränen, einige Blaupunktrochen mit und ohne Schwanz, eine variable Warzenschnecke, viele Grossaugenstrassenkehrer, ein Krokofisch und wie immer die 100000000 Fahnenbarsche am Hauptriff beim Safety Stop. Fantastisch! Ich glaube jetzt muss ich unbedingt frei haben und meine Glücksschachtel wieder aufladen, denn so viel schönes in so kurzer Zeit hatte ich nie!
El Basi mit Esther und Franzi



Die El Basi mit Esther und Franzi hat sich heute den Norden vorgenommen, genauer Umm Gamar und Shabrur Umm Gamar. Auf dem Weg dahin gab es schon mal einen Walhai vom Boot zu sehen, leider ohne schnorcheln. In Umm Gamar abgetaucht sind wir auf dem Weg zur Höhle über einen Fransendrachenkopf, und eine Marmormuräne gestolpert, auf dem Rückweg gab es einen Steinfisch und nochmals einen Fransendrachenkopf sowie einen Teppich Krokodilfisch, ansonsten das Übliche an Fisch.

Bei Shaabrur Umm Gamar haben wir uns das Wrack vorgenommen, wo wir ums Eck von einer ziemlichen Gegenströmung überrascht wurden. Hier haben sich Riesen Muränen, ein Schwarm Wimpelfische, Maskenfalterfische, Teppich Krokodilfisch, Grossaugenstrassenkehrer, gestreifte Korallenwelse und Seitenfleckbarben gezeigt. Somit geht wieder ein entspannter Tag auf dem Roten Meer zu Ende.
El Noras mit Michael


Unsere Halbtagstour – heute mal ohne Eingewöhnungs Dive – startete sehr ausgeglichen … 11 Tauchern an Bord standen 8 Schnorchler gegenüber. 😉 Um allen gerecht zu werden, suchten wir einen flachen Tauchplatz mit – hoffentlich – viel Schwarmfisch und kamen so auf Sha’ab Abu Salama, ein Platz im Norden, der bei der ruhigen See heute gut anzufahren war.
Schon der Hinweg hatte es in sich: Kapitän Kaschi sichtete einen Schwarm Möwen und hielt darauf zu …. und „Bingo“ wir erspähten einen Walhai. Zum Schnorcheln kamen wir leider nicht, aber allein der Anblick dieses Größten aller Fische war schon ausgesprochen faszinierend. Als wir am Tauchplatz ankamen, erblickten wir schon die nächste freudige Überraschung: ein einzelner Delfin zog seine Kreise am Rand des Riffs. Während sich die Taucher noch fertig machten, statteten die Schnorchler dem Meeressäuger schon einen Besuch ab. Da der Delfin beim Abtauchen außer Sicht war, begannen wir unseren Tauchgang halt ohne ihn. Bei der Aufrundung des Riffs gab es aber auch so genug zu entdecken: Rotmeerseenadeln, Rotmeer Palettenstachler, einen Großen Barrakuda, eine Schildkröte, Drachenköpfe halbdutzendweise und dazu soviel Schwarmfisch, dass man die Taucher hinter sich teilweise nur schemenhaft wahrnehmen konnte. Zurück unter dem Boot wartete dann aber „unser“ Delfin auf uns. Er hatte eine Stunde lang mit den Schnorchlern verbracht und schwamm nun bei uns neugierig von Buddyteam zu Buddyteam … teilweise nur auf Armlänge entfernt.
Aber irgendwann geht auch der schönste Tauchgang zu Ende und wir mussten das Wasser verlassen und zurück auf die Noras – aber was heißt schon „müssen“, wenn einen an Bord Achmed mit einem überwältigenden Buffet erwartet? Mehr als gesättigt ging es danach zur verdienten Mittagspause, bevor wir uns wieder auf den Weg zum Blue Water Dive Resort machten. Ich bin mir sicher, dieser Tag wird uns allen in bester Erinnerung bleiben!
Abo Osman mit Sebastian und Natalia



Zwei Wracktauchgänge und einen Tauchgang am Riff wurden heute für uns geplant. Wir betauchten zuerst die Wracks von El Minja und Mohamed Hasabella, die im Hafen liegen. El Minja, ehemaliger sowjetischer Mienensucher, ist natürlich besser bekannt, aber ich finde das zweite Wrack, ein großes Fischerboot, viel schöner und interessanter. Es gab Dutzende von Fledermausfische bei Mohamed Hasabella und Tausende von Garnelen bei El Minja. Einen Riesen-Kugelfisch und winzig kleine Graue Muräne wurden auch hier gefunden. Der Sicherheitsstop war auch nicht langweilig, da die Leine von El Minja als einen Kindergarten für viele durchsichtige Baby-Drückerfische und gelbe Baby-Makrele verwendet wurde.
Da Basti für seine Schüler auch Navigationtauchgang geplant hat, sprangen wir zum zweiten Mal ins Wasser bei Shaab Quais Samaka. Es gibt viele wunderschöne Blöcke und bunte Fische hier, und bei jedem Briefing habe ich gesagt, dass ich glaube, ein Anglerfisch an einem von diesen Blöcken wohnen sollte. Habe aber noch nie einen gefunden. Heute war ich endlich mal fündig geworden! Einen relativ großen grauen Sommersprossen Anglerfisch entdeckten wir hier. Außerdem sahen wir hier viele Buckeldrachenköpfe, verschiedene Muränen und einen Tigerstrudelwurm.

Für den dritten Tauchgang wurde Balena geplant. Hier sahen wir heute besonders viele Graue Muränen und Kronensamtfische. Viele Schnecken, Barrakudas und Garnelen waren auch da. Ein Fledermausfisch versteckte sich im Roten Giftschwamm und ein Schwarm von Großmaul-Makrelen umkreiste uns plötzlich unter dem Boot. Schön war es wieder! Danke, geliebtes Rotes Meer!
Bella I. mit Diana und Andi



Mit Shaab Iris besuchten wir heute einen schönen bunten Tauchplatz im Norden. Neben dem Bleicheck und dem Einführungsbriefing gab es auch einiges zu sehen. Schwärme aus Füssilieren und Sergeants. Glasfische und Fahnenbarsche bildeten die Szenerie. Dazwischen entdeckten wir Fransendrachenkopf, Feuerfische, Langnasen Korallenwächter, juvenile Schnapper und Spiegelfleckjunker Makrelen, Spiralrohrwürmer, Riesenmuräne und viele mehr. Alle waren sehr erfolgreich mit den Übungen und starten jetzt motiviert in den Tauchurlaub. Ein weiterer Traumtag am Roten Meer geht zu Ende. Willkommen im Blue Water Dive Resort!
Ahoi und bis morgen!


Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid
Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis
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