Donnerstag 25.7.2019
Luft 39°
Wasser 28°



Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Tim Dacht
Tauchgang 2: Shaab Pinky (Foto)
In den letzten Tagen wurde so viel Großes an der Außenseite der kleinen Giftun Insel gesichtet, dass wir uns für Shaab Tim Dacht entschieden. Bei ordentlicher Strömung flogen wir nur so an der Riffwand entlang und hinweg über die Plateaus. Atemberaubend schön war es, da so viel im Wasser los war und wir gar nicht wussten wo wir zuerst hinschauen sollten. An der Riffwand wimmelte es nur so von kleineren Schwarmfischen, Großaugenstrassenkehrern, Schnappern und eine Schildkröte ließ sich ganz entspannt von uns bewundern. Im Blauwasser zogen immer wieder Blauflossen-Stachelmakrelen, Dickkopfmakrelen und Tunas an uns vorbei. Ein Spektakel der besonderen Art boten jagende Blauflossen-Stachelmakrelen, die einen riesigen Schwarm Füsiliere auseinander trieben. Unseren Sicherheitsstop machten wir in hunderten von Füsilieren, welche die Riffwand in wunderschönes Blau verwandelten.

Nach ausgiebiger Oberflächenpause mit leckerem Mittagessen und Sonnenbad machten wir unseren zweiten Tauchgang bei Shaab Pinky. Auch hier ließen wir uns von leichter Strömung treiben. Folgende Meeresbewohner durften wir bewundern: etliche Riesenmuränen – freischwimmend als auch etwas versteckt, Schnapper, Doktorfische, Indopazifik-Sergeants, Blaupunktrochen, Igelfische, hunderte Fahnenbarsche, Tunas und eine Schildkröte. Die Riffwand verzauberte uns mit einem Meer aus farbigen Hart- sowie Weichkorallen. Nun geht’s zurück in die Basis um ein kühles Bier zu genießen.






XXL Tagesfahrt zur Thistlegorm
Tauchgang 1: SS Thistlegorm
Tauchgang 2: SS Thistlegorm
Am frühen Morgen begannen wir unsere Tour mit einem reichhaltigen Frühstück, in dessen Anschluss sich die Mehrheit etwas zurückzog und sich noch eine Mütze Schlaf gönnte. Nach 2 Stunden wurde es doch recht wellig und wir bangten schon um unser Tauchziel, doch unser Kapitän manövrierte uns sicher bis zur ersehnten Thistlegorm. Wir machten uns fertig und starteten an den Ladeluken mit unserem Tauchgang Richtung Heck und wurden direkt von einem Schwarm Blauflossenmakrelen begleitet. Wir hatten Glück und es gab so gut wie keine Strömung und so konnten wir vollkommen entspannt die Eindrücke dieses schönen Wracks auf uns wirken lassen. Die viele Munition und die vielen Fahrzeuge, welche man schon von außen gut sehen kann, sind neben der schieren Größe des Wracks einfach beeindruckend und wenn sich dann noch viele Teppich-Krokodilfische und Drachenköpfe dazu gesellen wird einem der Tauchgang nur noch weiter versüßt. Auf unserem Weg Richtung Bug statteten wir auch der Brücke und den Kapitänsgemächern einen kleinen Besuch ab. Auch das Seillager und die Außenwand betrachteten wir noch in Begleitung eines Napoleons, bevor es an der Zeit war den Sicherheitsstopp einzulegen und fürs Erste wieder aufzutauchen.


Nach einer ausreichenden Oberflächenpause in der uns die Crew mit liebevoll zubereiteten Snacks versorgte, tauschten wir uns schon ausgiebig über das Erlebte aus und freuten uns auf den zweiten Tauchgang. Der zweite Tauchgang stand dann ganz im Zeichen der Laderäume. Wir begutachteten das in die Tage gekommene Rüstungsmaterial bestehend aus verschiedenen Krafträdern, Lastkraftwagen, einigen gepanzerten Fahrzeugen und jeder Menge Munition. Wir durchstreiften die Lagerräume in beiden Ebenen und fanden dabei auch viele Fransendrachenköpfe, verschiedene Schnecken und einen sehr schüchternen Mini-Oktopus. Auch bei diesem Tauchgang hatten wir wieder sehr viel Glück und hatten so gut wie keine Strömung, was den Tauchgang noch entspannter machte. Die Tatsache, dass wir nun sogar den ganzen Tauchgang lang die einzigen Taucher waren rundete alles ab. Zurück wartete auch schon das Essen auf uns und wir ließen es uns schmecken während es Richtung Heimathafen ging.





Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Erg Somaya
Tauchgang 2: Gorgonia
Bei bester Stimmung, mit vielen Schweizern und unserem Maskottchen Tamo, macht sich die Masria an diesem schönen Morgen auf den Weg nach Erg Somaya. Nachdem die letzten Tage soviel Grosses dort entdeckt wurde, hoffen wir ebenfalls darauf – unser Tamo hat sich mit entsprechenden Walhai- und Mobulatänzen schon darauf eingestimmt.
Das Erste was wir sehen ist ein Napoleon – das fängt ja schon gut an! Tausende von Füsilieren und Juwelen-Fahnenbarsche schwirren um uns herum, es ist eine wahre Freude. Wir lassen uns mit der Strömung treiben und steigen in die Höhle rein und gucken ins Blaue. Einige Taucher bleiben konstant am Drop Off in der Hoffnung auf einen Walhai oder Mobula. Soweit hat Tamo’s Waltanz zwar nicht gereicht, trotzdem geniessen wir den Tauchgang mit vielen Makrelen, Tunas, einem Oktopus, einem Fransendrachenkopf, einem Gepunktetem Igelfisch und einem Büffelkopf-Papageifisch! Kapitän Hassan sieht von der Oberfläche aus einen Hai – ein Taucher sieht ihn unter Wasser ebenfalls ganz kurz.

Zur Pause gibts Banane und Kuchen zur Stärkung, damit alle planschen mögen. Nächster Stopp ist bei Gorgonia, wo wir uns gemütlich treiben lassen, vorbei an den schönen Korallen, ein Auge immer ins Blaue gerichtet – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vor unseren Masken ziehen wiederum Schwärme von Füsilieren vorbei und wir sehen viele bunte Fähnchen-Falterfische, juvenile Schwarze Schnapper, Dornenseesterne, Schriftfeilenfische, eine Pyjamaschnecke, eine Zwillingsternschnecke und auch eine Schildkröte lässt sich blicken und natürlich bestaunen. Ein weiterer wunderschöner Tauchgang geht zu Ende und wir lassen uns von Hassan abholen und geniessen Hanys leckeres Essen. Anschliessend wird wieder geplanscht – wir haben echt die Planschtruppe an Board! Irgendwann wird es Zeit, sich Richtung Basis aufzumachen und wir freuen uns auf ein Dekobier.

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Anne und Farid sind unsere Flaschenpost Kapitäne. Sie kümmern sich täglich darum, dass die Texte pünktlich online gehen.



Die Minisafaris auf unserer MS Bahlul sind eine tolle Sache! Bei den Minisafaris werden faszinierende Tauchziele angefahren, die ausserhalb der Reichweite unserer normalen Tagestouren liegen. Betaucht werden z.B. die Thistlegorm, Ras Mohammed (Sinai Nationalpark) oder Abu Kafan und das Panorama Riff vor Safaga. Prädikat: Empfehlenswert!

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Foto- und Videonachweise
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4 Kommentare zu "Flaschenposting im Juli 2019"
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