Samstag, 21.4.2018
Luft 33°
Wasser 24°
El Basi mit Michael und Corinna



Heute ging es für unsere Halbtagesgäste und Checkdiver nach Shaab Estha das Sahnestück von der Magawish Area. Nach einem ausführlichem Briefing, Bleicheck und unseren Unterwasser check ging es auch schon los auf Endeckunfstour dabei sahen wir, Teppich-Krokodilfisch, Fransendrachenkopf, viele Rotmeer Seenadeln, Meerbarben, Torpetorochen, Rußkopfmuräne, Glasfische und Beilbauchfische, Gebändertescherengarnelen, Zitronen Grundeln, und natürlich unsere Stars die beiden Juv. Imperator Kaiserfische und Geringelte Seenadel. Ein schöner Start für alle und nochmal herzlichen Wilkommen für unsere Neuankömlinge.

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El Noras mit Maxl


Die „Fun-Dive“ Abteilung der Gruppe Mader Reisen machte heute Morgen ihren Eingewöhnungstauchgang bei Shaab Iris. Nachdem alle Taucher mit der richtigen Bleimenge ausgestattet waren, gingen wir zum gemütlichen Teil über – Fische beobachten 🙂 Es waren überall Füsiliere und Makrelen zu sehen, außerdem Blaupunktrochen, Rotfeuerfische, juvenile Schnapper und ein Napoleon im Blauwasser.

Nach einem leckeren Mittagessen sind wir nach Shaab Samir gefahren. Auch hier haben wir viele bunte Fische gesehen. Eine Riesenmuräne sorgte für große Augen in der Maske und mehrere Blaupunktrochen versteckten sich unter den Tischkorallen. Die Nummer eins bei unseren Tauchdamen aber waren die vielen Arabischen Kaiserfische. Morgen geht‘s weiter…!

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Shahin mit Andi


Fullday auf der Sahin mit Andi, für viele der letzte Tag und gute Bedingungen, da gehts natürlich an den Topspot Abu Ramada Plateau. Die grosse Unbekannte an diesem Platz, die Strömung, war heute bei ca. 0 Knoten was einen sehr relaxten Tauchgang bedeutete bei dem wir das Plateau in Ruhe erkunden konnten, aber für Grossfischliebhaber kein gutes Omen ist. Trotzdem wimmelte es von Füsilieren, Schnappern und Lippfischen. 2 Titandrücker sowie Napoleon und Thunas genossen die ruhigen Bedingungen ebenso wie wir und so tauchten wir am Dropoff durch den Kamin und noch fast die ganze Wand von Gorgonia ab.
Nun ging es zum Ausgleich für unsere Rekordjäger in Sachen Tauchzeit nach Shaab Tiffany wo es erst mal von Schnorchelbooten wimmelte. Doch keine Taucher und da, Hamduillah, als dann noch der Wind drehte und alle Boote ablegen mussten waren wir nach einer Stunde komplett alleine. Viel wurde entdeckt: Leokammzähmer, Gefleckter Korallenwächter, geringelte Seenadel, Garnelen, Igelfisch, Barrakuda uvm. Nach 106 Minuten mussten die letzten ihre Rekordjagd beenden auch weil wir schon hungrig auf das Chickenbuffet warteten. Lufttechnisch wären die 2h durchaus drin gewesen. Ein schöner Abschlusstag für einige heute, gute Heimreise und bis bald!
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Albatros mit Carl


Heute hieß es mal wieder „Was für ein Schrott!“, aber im positiven Sinn. Auf nach Abu Nuhas! Auf dem Plan stand einmal Holz und einmal Fliesen. Zuerst haben wir also die Giannis D betaucht. Der knapp 100m lange Massengutfrachter sank 1983 und ist auch für Wrack-Neulinge sehr geeignet. Viele Räume wie der Maschinenraum oder die Brücke sind einfach zu betauchen. Einzig die ca. 45 Grad Neigung ist manchmal für einige Taucher etwas verwirrend. Aber auch von außen ist die alte Lady nett anzuschauen. Toller Bewuchs, einiges an Fisch und Propeller, Ruder, Bugmast und Ankerwinde sind nur einige Highlights. Die Stunde unter Wasser ging leider viel zu schnell rum, auch die Stunde Oberflächenpause war schnell vorbei, bevor es wieder für eine Stunde an bzw. in die Chrisoula K ging. Jetzt hieß es Fliesen made in Italy. Auch hier konnten wir auf über 100m Wracklänge mal in diverse Räume wie Lagerraum, Maschinenraum, Werkstatt und Kajüten reinschauen. Wir haben uns aber erspart die seit 1981 nicht mehr gereinigten WCs zu benutzen. 😉
Für viele Taucher sind es die ersten Wrack-Erfahrungen gewesen so dass sie sich wie Forschungstaucher auf Entdeckungsreise gefühlt haben. Was zum Abstempeln gab es natürlich auch. Neben Abu Nuhas selbst konnten wir Fledermausfische, Pyjama- und Hübsche Sternschnecke, Goldkörpermakrelen, Großaugen-Straßenkehrer und ganz viele Füsiliere ausfindig machen. Zufrieden sind alle wieder an Board gestiegen um sich jetzt auf das leckere Buffet zu freuen und danach noch etwas die längere Rückfahrt zu genießen und sich über das erlebte auszutauschen. So macht Schrott Spaß!
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Masria mit Thorsten


Im Rahmen der Ganztagestour ging es für uns als erstes zum Tauchplatz Ham Ham. Bereits nach kurzer Zeit erfreuten wir uns an einer Schildkröte, die sich von uns überhaupt nicht stören ließ und auch den Fotografen Model stand. Anschließend ging es in den Gorgonienwald, der auch ohne den Langnasenbüschelbarsch imposant war. Wir bewegten uns über dem Plateau und schauten immer wieder zum Hauptriff. Dort sahen wir große Schnapper, einen Riesen-Titandrücker und einige hatten sogar das Glück, am Ende einen Napoleon zu sehen.
Für den nächsten Tauchgang wählten wir Carlsons Corner aus. Bereits beim Abtauchen begrüßten uns erneut ein Napoleon und schnell folgten die Schwarztupfen-Süßlippen und ein bärtiger Fransendrachenkopf. Beim weiteren Stöbern zwischen den einzelnen Blöcken entdeckten wir einen Oktopus, einige Weißflecken-Kugelfische und eine freischwimmende Muräne. Am Bootswrack kamen noch ein Teppich-Krokodilfisch, ein Gelbpunkt-Strudelwurm und ein gepunkteter Schlangenaal hinzu, bevor es wieder an Bord ging. Mit zufriedenen Gesichtern fuhren wir zurück in unseren Heimathafen!
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Vardus mit Natalia, Sven, Mat und Marina





Das Action Boot Vardus. Natalia hatte einen Open Water Kurs und heute waren die zwei letzten Freiwassertauchgänge. Sven hatte einen Rescue Kurs und Mat und Marina kümmerten sich um die Taucher. Da es für alle passen sollte, gings als erstes zu Carlsons Corner. Auf dem Weg hin hatte Mat eine furchtbare Beinverletzung und Svens Schülerin kümmerte sich vorbildlich um das viele Ketchupblut.
Bei Carlsons Corner kann man flach, man kann tief, man kann „bewusstlose“ Taucher retten. Während Mat und Marina sich freischwimmende Muränen, Steinfische, Tigerstrudelwürmer und Drachenköpfe angeschaut habe, hat Nati fleissig die Übungen gemacht und Sven erfolgreich Opfer gespielt. Und weils für Rescue Schülerin Leona so schön war, kam auf einmal Marinas Gruppe hoch, nur ohne Marina. Die musste gesucht werden. Und da lag sie bewusstlos neben dem kleinen Wrack. Schnell gings hoch, raus aus der Ausrüstung und auf aufs Boot zur Mund-zu-Mund Beatmung. Marina lebt und Leona ist fix und fertig. Da hat sie sich das leckere Essen verdient und alle anderen natürlich auch.
Für den Abschluss ging es bei Shaab Quais Maksur weiter. Keine Strömung, super für die erfahrenen und neuen Taucher. Nati entdeckte eine Blaurand Sternschnecke, zwei Fledermausfische huschten vorbei, ein Teppichkrokodilfisch versuchte sich zu verstecken und Drachenköpfe tarnten sich wunderbar. Wieder an der Oberfläche war Marina schon wieder bewusstlos und Leona wieder im Einsatz. Die Rettung ist wieder geglückt. Und als krönenden Abschluss gabs dann Delfine. Die, die noch die Ausrüstung an hatten, sprangen gleich wieder rein und hatten einen dritten Tauchgang, alle anderen schnorchelten mit. Und die Delfine waren in Spiellaune. So kann jeder Tag am Roten Meer sein.
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Ahoi und bis morgen!


Unsere Flaschenpost Kapitäne: Anne und Farid
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7 Kommentare zu "Flaschenposting im April 2018"