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Montag 16.03.2020
Luft 28°
Wasser 22°


Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Abu Hashish Foc
Tauchgang 2: Abu Hashish Dacht
Bei perfektem Wetter geht es für uns heute in den Süden. Abu Hashish wurde gewünscht und der Käpt’n gab grünes Licht. Da wir heute auch lecker Chickenbuffet bestellt haben, war die Oberflächenpause und der Tagesplan gut durch getacktet. Zuerst war ein Drift pick up im Norden dran und danach im Süden, zwei etwas unterschiedliche Plateaus und Drop off Kanten. Viel zu stöbern und tolle Sichtungen: überall Rotzahndrücker, Füsiliere, Fahnenbarsche, Falter- und Wimpelfische, Pyjama Nacktschnecke, Hohlkreuzgarnelen, Putzer- und Partnergarnelen, Riesen und Rußkopfmuränen, ein großer Zackenbarsch, Riesen-Kugelfische, Augenfleck-Mirakelbarsch, Fransendrachenkopf und unsere Highlights waren ein großer Federschwanzstechrochen und eine kleine Karettschildkröte. 2 tolle Tauchgänge waren viel zu schnell zu Ende, doch jetzt freut sich jeder auf das leckere Mittagessen und die restliche Rückfahrt mit Sonne und warmen Temperaturen.

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Halbtagesfahrt
Tauchgang 1: Shaab Iris
Morgens aufgewacht, da hat uns die Sonne schon ins Gesicht gelacht. Da wussten wir schon, das kann nur ein schöner Tag werden! Mit Checkis und Halbtages-Gästen an Bord entschieden wir gemeinsam mit Käpt’n Montassa, aufgrund der super Wetterbedingungen, in den Norden zu Shaab Iris zu fahren. Auf dem Weg dorthin begegneten wir einer Gruppe von 6 Delfinen. Wir blieben kurz stehen und beobachteten sie. Am Tauchplatz angekommen starteten wir nach einem umfangreichem Briefing den Tauchgang. Unter Wasser gab es zu sehen: einen Riesen-Kugelfisch, Fransendrachenköpfe und eine Textil-Kegelschnecke. Nach dem Tauchen freuten wir uns auf das Mittagessen, welches die Crew zubereitete. Zum Abschluss gibt es noch in einer gemütlichen Runde ein Dekobier an der ScuBar.

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Ganztagesfahrt
Tauchgang 1: Fandira Foc
Tauchgang 2: Sha’ab Eshta
Nach den Haisichtungen, die wir gestern mit der Vardus hatten, schlugen wir unseren Gästen vor, heute auch nach Fandira zu fahren und unser Glück zu versuchen. Die 9er Höhle war zwar leider leer, aber schon bei der 12er hatten wir Erfolg: drei Weißspitzenriffhaie und ein Schiffshalter hatten sich zur Ruhe gelegt. Auf dem Weg zur 5er Höhle zogen etwas später zwei Napoleons an uns vorbei, die sich durch uns paar Taucher nicht aus der Ruhe bringen ließen. Genauso wenig, wie die ausgewachsene Riesenmuräne, die es sich im warmen Wasser der 5er gemütlich gemacht hatte.
Foto: Johannes Poch
Nach dem Essen bei Sha’ab Dorfa ging es dann hinüber aufs Magawish Plateau, wo wir beim kleinen Block von Sha’ab Eshta zum 2. Tauchgang ins Wasser sprangen. Neben den „Sha’ab Eshta All Stars“ wie dem juvenilen Imperator Kaiserfisch und der Geringelten Seenadel sahen wir ein paar Fransendrachenköpfe, Durban Tanzgarnelen, Hohlkreuz Garnelen und Gebänderte Scherengarnelen. Nun sind wir schon wieder auf dem Weg zur Basis, den Tag gemeinsam gemütlich ausklingen lassen.
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Minisafari
Tauchgang 1: Thistlegorm
Tauchgang 2: Thistlegorm
Heute haben wir mit Tauchgästen unserer Schwesterbasis die SS Thistlegorm besucht. Das Wrack war ein britisches Transportschiff, das nach einem Angriff deutscher Bomber 1941 gesunken ist und nun in der Straße von Gubal, Sinai liegt. Das meist betauchte Wrack in Ägypten ist insgesamt 126 Meter lang und 18 Meter breit, bei einer Maximaltiefe von ca. 32 Metern und einer noch größtenteils gut erhaltenen Ladung, kann man das gesunkene Schiff noch sehr gut betauchen.

Für den 1. Tauchgang haben wir uns auf die Außenseite konzentriert, hier konnten wir das Buckgeschütz, die Kapitänskajüte, sowie Kohle- und Wassertender erkunden. Wir haben einige Drachenköpfe, ein paar Teppichkrokodilfische, ein paar Feuerfische, eine Pyjamasternschnecke, sowie eine Blaupunktkopfschildschnecke gesehen.
Nach ein kurzen Oberflächenpause und einem Kuchen für unser Geburtstagskind, haben wir uns auch schon für den 2. Tauchgang bereit gemacht. Nun haben wir uns auf das Innenleben und die Laderäume des Wracks konzentriert. Die Ladung, bestehend aus britischen Motorrädern, Trucks, Gewehren, Munition und diverser Ausrüstung ist zwar nicht mehr komplett vollständig, jedoch noch sehr gut erhalten. Hier kann man Geschichte hautnah erleben. Unter anderem haben wir eine Prachtsternschnecke gesehen. Nach dem doch recht strömungsreichen Tauchgang machen wir uns auf den Weg zurück, genießen ein köstliches Mittagessen auf dem Rückweg und haben uns das kühle Blonde an unserer Bar redlich verdient.
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Anne und Farid sind unsere Flaschenpost Kapitäne. Sie kümmern sich täglich darum, dass die Texte pünktlich online gehen.

