Könnt ihr euch noch daran erinnern: euer erstes Mal? Ihr wart aufgeregt, voller Erwartung und wahrscheinlich hattet ihr auch etwas Angst. Nur das wir uns richtig verstehen, die Rede ist natürlich vom Tauchen! 🙂
Viele Taucher können sich noch erinnern, als sie zum ersten Mal tauchen waren. Die Freude war groß aber auch eine gehörige Portion Respekt und vielleicht auch Angst waren auch mit dabei. Aber diese Angst ist völlig normal, schließlich sind wir nicht dafür gemacht unter Wasser zu atmen. Sobald wir uns unter Wasser begeben, meldet das Gehirn ein Alarmsignal: „Achtung, hier kannst du nicht überleben.“ Auf der anderen Seite meldet unser Verstand: „Keine Panik, du hast ja Ausrüstung dabei. Du kannst damit Unterwasser atmen.“ So gesehen müssen sich Gefühl und Verstand erst einmal einigen. Dieser Prozess ist völlig individuell, manchen Tauchschülern gelingt dies sehr rasch und einige brauchen einen etwas längeren Anlauf um Vertrauen zur Ausrüstung zu bekommen.
Es geht also grade nicht darum, die Angst im Tauchkurs zu ignorieren. Sie ist völlig normal, ist aber von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt. Wenn zu der eigenen Überwindung der Angst auch noch Druck und Hektik aufkommen, werden die Tauchschüler unsicher und fühlen sich schnell überfordert. Angst und Respekt gehören einfach mit zum Tauchkurs. Unser Job als Tauchlehrer ist es, diese Angst als Zeichen einer Entwicklung zu sehen und diese Entwicklung in eine positive Erfahrung zu verwandeln und dafür muss man als Tauchlehrer ganz viel Geduld mitbringen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass der Tauchlehrer mit viel Ruhe, sensibel und mit Menschenkenntnis vorgeht.
Man kennt es ja aus anderen Bereichen des Lebens: Gerade das erste Mal muss äusserst sensibel erfolgen um den Spaß nicht zu verlieren. 🙂
Wo und wie war eure erste Taucherfahrung ?
Eure Blue Brothers Dirk und Dominik






2 Kommentare zu "Angst beim ersten Mal … völlig normal"