Eigentlich hört sich das einfach an: das richtige Atmen beim Tauchen. Aber ein paar Sachen muss man schon wissen, damit es auch klappt mit der richtigen Atmung.
Das Wichtigste sei hier gleich zu Anfang erwähnt: Entspannt euch! 🙂 Grade für Anfänger ist das einfacher gesagt als getan. Aber … mit einer unentspannten Atmung beginnt der Stresskreislauf. An Land atmen wir ein, atmen aus und es entsteht ein kleine Pause zwischen dem nächsten Einatmen. Das ist der natürliche Atemrhythmus. Genau so sollten wir wir auch Unterwasser atmen. Die kurze Pause berührt natürlich nicht unsere Grundregel, niemals Unterwasser den Atem anzuhalten.
Viele Tauche praktizieren aber die sogenannte Sparatmung. Es wird eingeatmet, danach wird die Luft angehalten um danach auszuatmen. Nach dem Ausatmen wird sofort wieder eingeatmet. Dieser Rhythmus ist das genaue Gegenteil zu unserem natürlichen Atemrhythmus und das hat weitreichende Folgen.
Erst einmal beeinflusst die Sparatmung unsere Tarierung. Unsere Lunge ist auch ein Auftriebskörper. Wenn ich nun aber den Großteil des Tauchgangs mit gefüllter Lunge unterwegs bin bedeutet dies, dass ich entsprechend mehr Blei mitschleppen muss. Ein anderer Punkt betrifft natürlich die Sicherheit. Unsere goldene Regel habe ich ja schon oben erwähnt: Halte niemals den Atem an um Lungen Überdruckverletzungen zu vermeiden. Der wichtigste Grund, die Sparatmung zu vermeiden, wird einem durch einen einfachen Selbsttest bewusst gemacht: Haltet einfach mal euren Atmen an und versucht euch zu entspannen, das ist fast unmöglich.
Mein Tip: Versucht einfach mal beim den nächsten Tauchgängen den natürlichen Atemrhythmus auch Unterwasser beizubehalten. Ihr werdet sehen, dass ihr auf einmal mit viel weniger Blei auskommt.
Bis zum nächsten Mal, euer Blue Brother Dirk





