Natürliche Navigation

Sonne Unterwasser

„Ich hab mich an der Sonne und den Wellen orientiert!“, diesen Satz habt ihr bestimmt alle schon mal von erfahrenen Tauchern gehört. Aber wisst ihr auch wie natürliche Navigation funktioniert? Voraussetzung für natürliche Navigation ist eine relativ gute Sichtweite. Denn wenn ich Unterwasser die Sonne oder die Wellen an der Oberfläche nicht sehen kann, dann kann ich mich auch nicht daran orientieren. Logisch! Für solche Situationen gibt es zwar den Kompass aber besser ist es, wenn ich mehrere Anhaltspunkte für den richtigen Kurs habe.

Ein gutes Hilfsmittel sind die Wellen (Wind vorausgesetzt), sie laufen mit dem Wind in sogenannten Wellenlinien in eine Richtung. Diese Linien kann man unter Wasser sehr gut erkennen wenn man nach oben schaut. Entweder taucht man in einem Winkel oder parallel zu ihnen und kann so den Kurs halten.

Nehme ich die Sonne zur Hilfe verhält es sich ähnlich, tauche ich in eine Richtung und habe ich die Sonne an der rechten Schulter sollte sie auch dort bleiben sonst bin ich vom Kurs abgekommen. Auf dem Rückweg sollte sie dann allerdings an meiner linken Schulter zu finden sein.

Tiefenlinien sind auch ein sehr gutes Hilfsmittel, ich kann ihnen folgen aber auch senkrecht auf sie zu schwimmen. Auch an einer Strömung kann ich mich unter Wasser orientieren, denn wechselt sie plötzlich die Richtung, muss ich davon ausgehen das ich nicht mehr in die gleiche Richtung tauche.

Wie sieht es mit bei euch aus? Nehmt ihr im Meer auch diese natürlichen Dinge zur Hilfe oder vertraut ihr blind eurem Kompass oder Guide?

Euer Blue Brother Helle

cairo-blog

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