Geisternetze fischen endlos weiter

Von den sogenannten Geisternetzen geht eine grosse Gefahr für die Meeresbewohner aus: Sie geistern durch die Meere und fischen endlos weiter und werden so zur tödlichen Falle für viele Meeresbewohner. Neben Fischen werden Geisternetze auch für Robben, Wale, Meeresschildkröten und Seevögel zur Falle.

Doch warum gibt es  überhaupt Geisternetze? Wenn sich die Netze von Fangschiffen losreißen oder Stellnetze bei Sturm aus der Verankerungen gerissen werden, treiben sie anschliessend als Geisternetze in den Meeren. Schadhafte Netze werden manchmal auch einfach auf See entsorgt.

Seit den 60er Jahren bestehen Fischernetze zudem nicht mehr aus Naturmaterialien wie Hanf oder Sisal sondern aus synthetischen Stoffen wie Polypropylen, Polyethylen und Nylon. Neben ihrer Gefahr als tödliche Falle für Meeresbewohner verschmutzen sie somit die Ozeane mit Tonnen von Plastikpartikeln. Verloren gegangene Fischernetze sind ein großes  ökologisches Problem.

Mit unserer Umwelt Kampagne ONE DAY – DAY ONE versuchen wir, mit unseren Mitteln, einen kleinen Beitrag gegen die Plastikflut in den Meeren zu unternehmen. Gemeinsam mit unseren Tauchgästen fahren wir regelmäßig hinaus um bei einem Tauchgang Plastikmüll zu sammeln um das Rote Meer noch sauberer  zu machen. Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen fleißigen Umweltengel!

Wir hoffen auch, euch gefällt unser kleines Video, was dazu anregen soll, über unseren täglichen Plastikkonsum nachzudenken. Natürlich können wir alle immer besser werden in Sachen Umweltschutz. Aber jeder Tag kann der erste sein, um damit zu beginnen. Ganz nach dem Motto: ONE DAY – DAY ONE.

 

 

 

 

Fotonachweis: Shutterstock 1159645699

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, Blue Water Dive Resort – Fotonachweis

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