Dass Hurghada am Roten Meer liegt ist wohl jedem bekannt, aber mit der „anderen Seite“, der östlichen Wüste, haben sich wahrscheinlich bisher die Wenigsten beschäftigt.
Zur westlichen Seite hin grenzt Hurghada an die Arabische-Wüste, oder auch genannt, Östliche-Wüste. Der Name kommt daher, dass sie sich östlich des Nils vom Nasser Stausee bis zum Roten Meer erstreckt. Mit ihren 200.000 km2 Fläche ist sie der östliche Ausläufer der Sahara. Entlang der Küste zieht sich ein Gebirgszug mit Bergen bis zu 2400m Höhe.
An einem tauchfreien Tag lässt sich die Wüste wunderbar per Landcruiser erkunden und es gibt dort eine ganze Menge interessanter Dinge zu entdecken. Besonders interessant sind die Überreste der beiden römischen Steinbrüche „Mons Claudianus“ und „Mons Porphyrites“, die von den Römern vom 1 – 4 Jahrhundert nach Christi betrieben wurden, um dort Marmor und Granit für die Bauwerke in Rom abzubauen (Bild 3 und 4). Monolithen die hier bearbeitet wurden finden sich z.B. im Forum Romanum und dem Pantheon in Rom.
Ein anderer interessanter Ort ist Ghost City, eine verlassene Minenstadt (Beitragsbild und Bild 2). Bis 1997 wurde dort Phosphat abgebaut. Heute finden sich dort nur noch die Ruinen der Häuser in denen die Arbeiter lebten.
Ausklingen lässt man so einen Tag am Besten mit einer Tasse Tee auf einer Sanddüne unter dem wunderschönen, nächtlichen Sternenhimmel.
Wie ihr seht hat auch die scheinbar so trostlose Wüste eine Menge zu bieten.
Bis zum nächsten Mal,
Euer Blue Brother Dirk





